Zufälle oder Wunder?

 

Hallo Du,

es gibt „Zufälle“, Vorkommnisse,

die können wir nicht verstehen.

Es ist schön, dass es sie gibt.

Sie zeigen uns, dass es mehr gibt

als Verstand, als Logik,

als Ursache und Wirkung,

als Leistung und Gegenleistung.

 

Wir freuen uns,

wenn sie uns helfen,

wenn sie uns vor etwas bewahren,

wenn sie uns etwas ermöglichen,

wenn sie uns unerwartet treffen,

wenn sie uns ein „unverdientes“

Geschenk machen.

 

Wir dürfen und können darüber staunen.

Wir wünschen, dass uns dieses „Glück“

häufiger trifft.

Wir sind bereit, diese „Zufälle“ gerne

anzunehmen, auch ohne sie zu verstehen.

 

Da wir nicht wissen, wer der Urheber ist,

wem wir das Glück zu verdanken haben,

können wir uns dafür auch nicht bedanken.

 

Und doch haben wir eine Ahnung

und haben Erklärungen dafür:

„Das Schicksal hat es gut mit mir gemeint.“

„Mein Schutzengel hat mir beigestanden.“

„Der Himmel war mir gnädig.“

„Gott hat mich beschützt und geführt.“

 

Nichts geschieht ohne Grund und ohne

Auswirkung. Auch wenn wir es (noch)

nicht verstehen können, es geschieht

alles nach einem übergeordneten Plan.

Er ermöglicht uns unsere Bestimmung.

Er ermöglicht uns unsere göttliche

Bestimmung, nämlich die, unsere

Fähigkeiten und Begabungen

sinnvoll und fruchtbringend in die

Gemeinschaft mit anderen einzubringen.

Er ermöglicht uns, unsere Liebe im Tun

auszudrücken und weiterzugeben.

 

Wir erkennen oft erst im Rückblick,

dass das,

was uns im „Zufall“ widerfahren ist,

langfristig sehr bedeutsam war,

dass es unseren Lebensweg entscheidend

bestimmt hat.

 

Es gibt ein wichtiges Merkmal,

das überhaupt erst ermöglicht,

dass uns der „Zufall“ zufällt, erreicht!

Wir müssen dafür offen sein;

wir dürfen uns nicht dagegen sperren.

 

Skepsis, Misstrauen und Zweifel

verhindern Gottes Wunder für uns.

Sie sind hohe Mauern,

die nichts durchlassen.

Sie sind innere Mauern,

die isolieren, vereinzeln

und von der Wunderquelle

abschneiden.

 

Im Grunde basieren ‚Zufälle‘

und ‚Wunder‘ darauf,

ob wir zulassen,

dass Gott seine Versprechungen

an uns verwirklichen darf.

Er kann es nur,

wenn wir einverstanden sind.

Er hat uns einen freien Willen gegeben,

damit wir selbst entscheiden,

was wir für uns zulassen und was nicht.

Er hat uns den freien Willen gegeben,

damit wir uns freiwillig und auf Dauer

für ihn entscheiden.

Und wenn wir das getan haben, sind seine

Wunder für uns keine „Zufälle“ mehr,

sondern normale Vorgänge, die uns

ständig begleiten.

 

Ich erlebe und sehe täglich Wunder;

Wunder in meiner Umgebung,

an anderen und an mir selbst;

Wunder im Großen

und besonders im Kleinen.

Das fängt mit dem freien Parkplatz

in der Stadt an und geht bis zur

spektakulären Spontanheilung.

 

Unsere Skepsis und unsere Zweifel

an göttlicher Unterstützung beleidigen Gott,

denn damit machen wir deutlich,

dass wir ihm so etwas nicht zutrauen,

dass wir ihm und seinen Fähigkeiten

nicht vertrauen,

das wir seine Liebe und Hilfe

nicht haben wollen.

 

Skepsis und Zweifel nähren Misstrauen

und kosten Kraft.

Sie schwächen unsere Liebe,

verschmutzen unser Herz,

behindern unsere Hingabe

und unser Engagement,

vergiften unsere Seele und Geist,

unser Wollen, unseren Verstand

und unsere Gefühle.

Sie rauben unseren Gebeten

die Glaubenskraft.

 

Skepsis und Zweifel

nageln Jesus erneut ans Kreuz.

Sie geben ihn hochmütigen Zweiflern

und notorischen Besserwissern preis.

 

Wer dem Zweifel und Unglauben

in sich nachgibt, der nährt die Schlangen

des Teufels in seiner Brust,

holt den Teufel in seine Seele

und gibt sich für Gott auf.

 

Wer Skepsis und Zweifel ausspricht,

der vergiftet andere und zieht sie in die

Machenschaften des Teufels hinein.

 

Wer Gott skeptisch gegenübersteht,

wird nie seine Wunder entdecken

und bleibt im einmaligen Zufall stecken.

 

Wer Gott mit seinen Wundern nicht zulässt,

wird nie echte Freude, Fröhlichkeit,

und Dankbarkeit erleben,

wird nie liebevoll und segensreich wirken.

 

Niemand kann einen Fluss überqueren,

wenn er sich nicht einem Boot anvertraut.

Niemand kann einen Ozean überqueren,

wenn er sich nicht einem Piloten im

Flugzeug anvertraut,

wenn er einem Bus- oder Zugführer

nicht vertraut.

Niemand kann seinen Lebensweg

erfolgreich gehen,

wenn er – nur sich selbst vertraut,

wenn er sich nicht – Gott anvertraut.

 

Niemand kann Wunder erleben,

wenn er die frohe Botschaft Gottes

für sich ablehnt,

nämlich den Opfertod Jesu zur Vergebung

und zur Tilgung der eigenen Sünde,

und auch seine Auferstehung von den Toten,

also Jesu Auferstehung in seinem Herzen.

 

Wenn er seine eigene Auferstehung

aus dem alten, leidvollen Leben in ein

neues, wunderbares Leben nicht für

möglich hält, dann kann Jesus

nicht sein Fürsprecher bei Gott sein.

 

Niemand kann außergewöhnliche Wunder

erkennen, wenn er nur das Gewöhnliche

sehen und glauben will,

wenn er den ungewöhnlichen und

übernatürlichen Gott verneint.

 

Werfe also deine Zweifel, dein Misstrauen

und deine Skepsis über Bord und mache

Platz für Gottvertrauen und Wunder in

deinem Leben. 

 

Öffne dich 

für das Un- und Außergewöhnliche, 

für das Über- und Außerirdische, 

für das Unverständliche, Gute, Göttliche.

 

Werde vertrauensvoll wie ein Kind,

das von seinem liebenden Vater alles

erhält, was es zum Leben braucht.

 

 

„Das will ich euch sagen: Wenn ihr

euch nicht ändert und so werdet wie

die Kinder, kommt ihr nie in das

(wundervolle) Reich Gottes.“ (Mt 18,3)

 

 „Lasst die Kinder zu mir kommen und 

hindert sie nicht, denn für Menschen

wie sie ist das Reich Gottes bestimmt.“

(Mt 19,14)

 

 

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