Was muss ich tun ?  –  Lieben!

 

Hallo Du!

Brauchst du ein festes Fundament

für deine Entscheidungen?

Brauchst du eine verlässliche Leitlinie

für dein Verhalten?

Brauchst du ein erstrebenswertes Ziel

für dein Leben?

 

Hier ist die Antwort aus Mt 22,37-39:

 

Liebe den Herrn, deinen Gott,
von ganzem Herzen,
mit ganzem Willen
und mit deinem ganzen Verstand!
Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst!

  

Setze alles ein was du hast,

setze dich ganz ein,

die Kräfte deiner Gefühle,

deines Willens und deines Verstandes;

unterstelle sie vertrauensvoll Gott,

dem einzigen Herrn in deinem Leben;

lasse deinen Körper, deine Seele

und deinen Geist für ihn arbeiten;

arbeite Du für Ihn.

 

Suche immer seine Nähe;

lasse dich von ihm verändern;

bedenke, dass es mehr gibt

als deinen Körper,

deinen Verstand und dein Wollen,

mehr als dein eigenes,

sich wichtig nehmendes ICH,

mehr als dein isoliertes irdisches Sein.

 

Wir leben in einer Zeit

des überbetonten Verstandes.

Alles soll verständlich sein,

verstandesmäßig nachvollziehbar,

in sich logisch, folgerichtig,

wiederholbar und beweisbar.

 

Unser Verstand wird über unsere

fünf Sinne informiert und geprägt.

Was wir z.B. sehen, das glauben wir gern,

denn das Sehen ist uns bereits Beweis.

Alles was wir mit den Sinnen

nicht wahrnehmen können,

halten wir für übersinnlich,
für un-sinnig, für nicht existent,

für nicht wahr, für nicht möglich.

Und wenn einmal etwas geschieht,
was unser Verstehen übersteigt,

dann ist es uns verdächtig,
dann halten wir es für unwahr-scheinlich.

 

Wir glauben,

dass alles mit dem Verstand
erklärbar sein muss,

dass es mit Worten
formulier- und ausdrückbar sein muss.

Wir glauben das aber nur so lange,

bis uns ein unerklärbares Wunder
die Sprache verschlägt,

bis unser Verstand an seiner
eigenen Sinneslogik scheitert

und deshalb ins Stocken
und Staunen kommt.

 

Das Leitwort in Bibel ist Liebe!

Kannst du Liebe sehen?

Sie anfassen? Sie verstehen?

Nein, denn Liebe ist eine

unsichtbare Kraft,

die sich nur indirekt

in ihrer Auswirkung zeigt.

Wir empfinden und spüren sie.

Sie wärmt und löst.

Sie ermutigt und behütet.

Sie trägt und heilt.

 

Wir können sie zulassen,
annehmen und genießen.

Wir können sie
aus uns fließen lassen und ver-geben.


Wir könnten sie auch zurückweisen,
ablehnen und verleugnen.

Aber warum sollten wir?
Sie tut uns doch gut.

 

Hierbei ist nicht die weit verbreitete

wollende oder fordernde Liebe gemeint,

die viele als Liebe kennen,

die viele für sich einfordern

oder sich zu nehmen versuchen,

sondern hier ist gebende, verständnisvolle,

selbstlose Liebe gemeint.

die Liebe, die ein Geschenk ist,

die rücksichtsvolle, unaufdringliche Liebe,

die sich vermehrt und nie endet.

Die Liebe, die sich in Herzenswärme,

Güte, Geduld und Zuwendung,

in Vertrauen, Fröhlichkeit,

Freundlichkeit und Dankbarkeit,

in Treue, Zuverlässigkeit,

Offenheit, Mut und Standfestigkeit,

in Nachsicht, Verständnis

und Selbstbeherrschung ausdrückt.

 

Wie kann ich lieben,

wenn ich nicht weiß, was Liebe ist?

Wie kann ich Liebe empfinden,

wenn ich sie nie erhalten habe?

Wie kann ich Liebe annehmen,

wenn ich misstrauisch, argwöhnisch,

ängstlich oder berechnend bin?

 

Nun:

Jesus sagt und zeigt uns,

wie Gott die Menschen liebt.

 

Er zeigt uns, was er an ihnen

und für sie als wichtig erachtet.

 

Er eröffnet uns einen Bereich,

der für uns fremd, außergewöhnlich,

gewöhnungsbedürftig,

unnatürlich und übernatürlich ist.

 

Er zeigt uns, dass es viel mehr gibt,

als unser „normales“ Verständnis

von Liebe.

 

Er lehrt uns, dass Liebe aus

dem Herzen kommt,

von dort, wo Gott in uns wohnt,

von ihm durch uns!

 

Gott drückt sich in unserem Denken,

Verhalten, Sagen und Tun aus.

Wir handeln stellvertretend für ihn.

Wir handeln, um uns selbst gesund

und bei Kräften zu halten

und wir handeln aus der Gesundheit

und dem Wohlbefinden heraus

für andere,

aus der überschüssigen Kraft,

aus der überfließenden Liebe.

 

Wir setzen unsere Fähigkeiten

und Begabungen ein,

um unser ‚täglich Brot’ als

Lebensgrundlage zu haben

und um unseren Mitmenschen

damit zu dienen.

 

Wir geben ihnen,

was sie aus sich heraus nicht haben,

aber dennoch brauchen.

 

Liebe deinen Mitmenschen

wie dich selbst!

 

Liebe dich selbst, damit du

deine Mitmenschen lieben kannst.

Arbeite an deinem seelischen

und geistlichen Gleichgewicht,

lerne dich selbst kennen,

damit du andere verstehen

und ihnen zu ihrem Gleichgewicht

verhelfen kannst;

damit du andere verständnisvoll

und selbstlos lieben kannst.

 

Arbeite an deinen Schwächen

und Untiefen und fülle sie mit Erkenntnis,

Substanz und Lebendigkeit,

das ist Selbstliebe,

das ist Umkehr zur Besserung,

das ist Wachstum.

 

Wirke aus dir selbst heraus,

aus deiner Mitte und deinem Wesen,

aus deinem Herzen,

das durch Gott ist und in dem Gott wohnt.

Reinige dich von allem,

was nicht aus Liebe ist

oder nicht aus Liebe kommt.

Bewahre dich vor allem,

was deine Liebe trübt,

schwächt oder verletzt.

 

Liebe!

Liebe deine Mitmenschen.

Liebe alle Menschen,

mit denen du zusammenkommst.

Liebe –

und du kannst nichts falsch machen!

Liebe und tue, wozu es dich drängt!

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