Sie berichteten, was Gott alles durch sie getan hatte
Hallo Du,
In der Apostelgeschichte kommen Paulus und Barnabas
von einer weiten und anstrengenden Missionsreise nach
Hause zurück und noch bevor sie sich ausruhten, riefen
sie sogleich ihre Gemeinde zusammen.
„Sie berichteten, was Gott alles durch sie getan hatte
und wie er auch den Heiden den Weg zum Glauben
geöffnet hatte.“ (Apg 14,27)
Sie waren so angetan von der Führung und Fügung Gottes,
dass sie ihren Glaubensgeschwistern sofort ihre Erlebnisse
mitteilen müssten. Ihr Herz war voller überfließender Freude
und Dankbarkeit über dass, was Gott durch sie getan
hatte und ganz besonders über die große Gnade, die er
den Heiden bewiesen hatte, indem er auch sie auf den
Weg des Glaubens und der Erlösung gebracht hatte,
indem er auch sie erkennen ließ, was Jesus auch für sie
tun konnte und getan hatte.
Sie beide durften menschliche Werkzeuge sein,
durch die Gott wirkte,
durch die Gott seine Gnade und Barmherzigkeit zeigte,
durch die Gott seine Macht und Herrlichkeit bewies.
Ihr Herz war übervoll von den Erlebnissen und
Wundern, sodass sie gar nicht anders konnten,
als davon zu erzählen.
„Denn wovon das Herz erfüllt ist,
das spricht der Mund aus!“ (Lk 6,45)
Dabei berichteten sie nicht von ihren Taten, denn
sie wussten, dass sie selbst dazu nicht fähig waren,
sondern von den Zeichen und Wundern, mit denen
Gott ihren Einsatz begleitet hatte.
Ihre Erzählungen waren ein Loben und Preisen
der Güte und Liebe Gottes an den Menschen.
Sie waren ein Beweis für seine Kraft und Gegenwart.
Sie wussten wohl, dass Ihr Einsatz für Jesus,
dass ihre erstaunlichen Erlebnisse und Erfolge
das Vertrauen ihrer Glaubensgeschwister in Gott
festigen würden.
Sie konnten dadurch ihre Glaubensgeschwister
ermutigen, ebenfalls ihren Glauben an Jesus,
den Messias, mutig zu leben, trotz Widerstände
unerschütterlich zu Jesus zu stehen und ihrerseits
ihre Glaubensüberzeugung mit Hilfe des Heiligen
Geistes anderen werbend weiterzugeben.
Es müssen nicht immer große Dinge sein, die wir
berichten, aber es sollten Ereignisse sein, die wir
selbst mit Gott erlebt haben, die Gott an uns getan
oder durch uns bewirkt hat.
Wir sind lebendige Zeugen für das Wunderbare,
was wir erzählen und unser Verhalten, unser
orbild und unser guter Name ist die Grundlage
der Vertrauenswürdigkeit anderer zu uns.
Sie ist ihnen ein Beweis, dass sie uns glauben
und sich auf das Gesagte verlassen können.
Sie ist für sie wie eine führende Hand beim
Finden des schmalen Weges zu und mit Gott.
Indem auch wir erzählen, wo und wie Gott uns
geführt hat, ermutigen wir andere, diesen
zuverlässigen Gott zu suchen, von dem wir
so überzeugt sind.
Indem auch wir erzählen, was Gott in uns
bewirkt hat und wie er durch uns wirkt,
unterstützen wir andere, ebenfalls diesem Gott
zu vertrauen, fest glaubend auf ihn zu bauen
und ihren Weg mit ihm zu finden.
Indem auch wir von der Liebe Gottes und der
seines Sohnes erzählen, ebnen wir anderen
den Weg zum Heil, zur erfüllenden, heilenden
und segensreichen Verbindung mit Gott.
Durch Jesus nun wollen wir Gott ein immer
währendes Dankopfer darbringen: Wir wollen
ihn preisen und uns als Christen zu seinem
Namen bekennen und nicht vergessen, Gutes
zu tun und mit anderen zu teilen, denn an
solchen Opfern hat Gott Freude.
(Hebr 13,15-16)
