Öffnet eure Herzen weit
Hallo Du,
bist du verschlossen, zurückgezogen,
ängstlich und lässt nichts zu, was dir
fremd, suspekt oder unwahrscheinlich ist?
Bist du misstrauisch, ein Skeptiker,
ein rational, logisch denkender Mensch,
oder ein schwer zu überzeugender
Zeitgenosse, für den nicht sein kann,
was nicht zu sehen oder zu begreifen ist;
für den nicht sein kann,
was er nicht für sich (und für andere)
zulassen kann und was deshalb auch
nicht sein darf?
Verschließt du deine Augen
vor der Realität,
vor der Wahrheit
aus Bedenken,
aus Angst,
aus Überzeugung,
aus eigener Vorstellung
aus vorgefertigter Meinung
oder aus Vorurteilen heraus?
Kannst du dich für
irgendetwas begeistern?
Gibt es etwas,
was dir so viel Freude macht,
wobei du ganz aus dem Häuschen
sein kannst, bei dem du deine
Gleichgültigkeit oder Verstandeskontrolle
ganz aufgeben kannst und dich voller
Begeisterung und Hingabe blind
einlassen kannst?
Wenn nein, dann bist und bleibst du ein
armer Mensch, ein freudloser Tor!
Wenn ja, dann bist du ein glücklicher
und gesegneter Mensch!
Denn nur, wer für Neues, für Fremdes,
für Unerwartetes und für Unvorstellbares
offen ist, dem kann es auch widerfahren !
Den Verstand zu öffnen;
ihn in vertrauende, vorbehaltlose
Bewegung zu bringen, ist Voraussetzung
für Inspiration.
Das Gefühl zu öffnen
ist Voraussetzung, um berührt zu werden.
Den eigenen Willen zu öffnen
und fremdes Wollen zuzulassen
ist Voraussetzung für Freundschaft,
Verbindung und Gemeinschaft.
Die Seele zu öffnen ist Voraussetzung,
sich selbst zu verstehen und anzunehmen;
sich helfen, befreien und heilen zu lassen.
Sein Herz weit zu öffnen,
offen, entspannt, vertrauend und
zuversichtlich zu sein, ist zwingende
Voraussetzung, Gottes Gnade
und Liebe zu empfangen,
ihn in allem zu erkennen,
ihn in sich selbst zu finden
und seine Wunder an sich
wahr werden zu lassen.
Wer den Reichtum und die Segnungen
des göttlich Geistes empfangen möchte,
muss nur bereit sein!
Er braucht nur seine Tür und
seine Fenster weit aufzumachen.
Er braucht nur sein Herz weit zu öffnen.
Denn nur das, was ich zulasse,
kann zu mir kommen und mich verändern.
Nur das, wonach ich mich ausstrecke,
kann ich ergreifen und kann mich ergreifen.
Nur das, wonach ich mich sehne,
worauf ich hoffe und woran ich glaube,
kann mir zuteil werden !!!
Ich kann nur dann etwas finden,
wenn ich meine Augen weit offen halte
und das auch annehme, was ich finde.
Ich kann mich nur dann von Gott zum
Guten verändern lassen, wenn ich die
Impulse seines Wortes aufnehme,
seine Versprechungen ernst nehme,
sie in mir bewege und wirken lasse
und dabei an sein gutes, fürsorgendes
und liebevolles Wesen glaube!
(Siehe 2.Kor, Kapitel 12 und 13)
