Die Rüstung Gottes
– Teil 2

 

 

Im Kampf gegen das Böse benötigen wir:

 

Die Wahrheit Gottes,

Gottes Gerechtigkeit und seine Treue, die uns dabei

als undurchdringliche Rüstung und zuverlässiger Gürtel

umgibt und schützt.

Die feste Überzeugung, dass Gott tatsächlich ist und

uns liebt, dass er wahrhaftig, treu und gerecht ist und

in Liebe an und durch uns wirkt, sind für uns Panzer

und Gürtel, die Schutz, Halt und Orientierung geben.

 

Eine gute Botschaft,

nämlich die vom neuen Frieden mit Gott durch Jesus

Christus, auf die die Menschen schon lange warten und

die ihnen neue Hoffnung gibt. Die Weitergabe dieser

Botschaft soll uns am Herzen liegen und unsere Schritte

lenken.

 

Einen festen Glauben an

und ein unerschütterliches Vertrauen in Gott.

Das ist der Schutzschild, an dem alle Pfeile des

Teufels wirkungslos abprallen, mit denen er uns

schwächen und für sich einnehmen will.

 

Gewissheit,

dass Jesus Christus uns errettet hat.

Das ist unser schützender Helm,

denn durch Christus wurden wir zu Kindern Gottes

und Gott als liebender Vater, beschützt uns natürlich

immer, wenn wir uns für eine gute Sache einsetzen.

In dieser Gewissheit gibt es keine Angst mehr,

denn, wenn Gott für uns ist, wer könnte dann noch

gegen uns sein?

 

Das Wort Gottes,

das in uns lebt und lebendig wird,

das uns begleitet, führt und ausrichtet.

Es ist das Schwert, das berührt und Erkenntnis vermittelt.

Es ist eine wirkende und wirksame Macht.

Es ist schärfer als das schärfste beidseitig geschliffene

Schwert. So, wie ein Schwert tief einschneidet, die

Gelenke durchtrennt und das Mark der Knochen freilegt,

so dringt das Wort Gottes ins Innerste von Seele und Geist.

Dort deckt es die geheimen Wünsche und Gedanken

jedes Menschen auf und beurteilt seine Reinheit.

 

Gebet

Hört nie auf zu beten

und Gott für seine Gnade und Gunst zu danken!

Gottes Heiliger Geist wird euch dabei leiten.

Bleibt wach und bereit, denn auch die beste Rüstung

kann brüchig werden. In der Gemeinschaft mit Gott

wird sie gepflegt und erhalten, ja sogar noch gefestigt. 

(Eph 6:10-18)

 

„Setze alles daran, dass dir nichts wichtiger wird als Gott,

dass du an ihn glaubst und deine Mitmenschen von

ganzem Herzen liebst. Begegne ihnen mit Geduld

und Freundlichkeit. Kämpfe den guten Kampf des

Glaubens und erringe so das ewige Leben.

Dazu hat dich Gott berufen, und das hast du vor

vielen Zeugen bekannt.“ (1.Tim 6,11-12)

 

  

„Liebe Brüder! Durch Christus wurde euch die Freiheit

geschenkt. Das bedeutet aber nicht, dass ihr jetzt tun

und lassen könnt, was ihr wollt. Nehmt vielmehr in

gegenseitiger Liebe Rücksicht aufeinander.  Denn

das ganze Gesetz hat nur erfüllt, wer dieses eine

Gebot befolgt: «Liebe die Menschen neben dir wie

dich selbst!»

Wenn ihr aber wie wütende Hunde übereinander

herfallt, dann passt nur auf, dass ihr euch dabei nicht

gegenseitig auffresst! Darum rate ich euch: Lasst euer

Leben vom Heiligen Geist bestimmen. Wenn er euch

führt, werdet ihr allen selbstsüchtigen Wünschen und

Verlockungen widerstehen können.

Denn, selbstsüchtig wie wir sind, wollen wir immer das

Gegenteil von dem, was Gottes Geist will. Doch der

Geist Gottes duldet unseren Egoismus nicht. Beide

kämpfen gegeneinander, so dass ihr nicht ungehindert

tun könnt, was ihr wollt. Wenn ihr aber aus der Kraft

des Heiligen Geistes lebt, seid ihr den Forderungen

des Gesetzes nicht länger unterworfen.“ (Gal 5:13-18)

 

 

„Lasst uns also unerschütterlich an unserem Bekenntnis

zu Gott festhalten, denn wir haben einen Hohenpriester,

der vor Gott für uns eintritt. Das ist Jesus, Gottes Sohn,

der in das Reich seines Vaters gegangen ist.  Doch er

gehört nicht zu denen, die unsere Schwächen nicht

verstehen und zu keinem Mitleiden fähig sind. Jesus

Christus musste mit denselben Versuchungen kämpfen

wie wir, auch wenn er nie gesündigt hat.  Aber weil er für

uns eintritt, dürfen wir mit Zuversicht und ohne Angst zu

Gott kommen. Er wird uns seine Barmherzigkeit und Gnade

zuwenden, wenn wir seine Hilfe brauchen. 

Jeder Mensch, der zum Hohenpriester ernannt wird, ist

zum Dienst für Gott eingesetzt: Stellvertretend muss er

Gott Gaben und Opfer bringen, um die Schuld der

Menschen zu sühnen.  Und weil er selbst ein Mensch

mit allen seinen Schwächen ist, kann er mit den

unwissenden und irrenden Menschen fühlen und sie

verstehen.“ (Hebr 4,14 – 5,2)

 

 

 

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