Wie bin ich wirklich?
Bin ich wirklich so, wie ich mich gebe?
Bin ich zufrieden so, wie ich lebe?
Brauche ich wirklich, wonach ich strebe?
Hinterfrage ich mein Denken?
Lasse ich mich von Gefühlen lenken?
Bin ich bereit, mich zu verschenken?
Die Liebe, die mich leitet,
die Güte, die mich weitet,
die Freude, die mich begleitet?
Gebe ich Anteil an meinem Leben,
an meinem Befürchten und Erstreben,
an meinem Hoffen und bedenken,
daran, welche Gedanken mich lenken?
Nehme ich Anteil an deinen Sorgen?
Bist auch du – in Gott geborgen?
Bist du für Neues immer offen?
Worauf darf ich für dich hoffen?
Herr, so weite meinen Sinn.
Zeig mir bitte, wer ich bin.
Zeig mir, was mir möglich ist
und auch: Wer du – für mich bist.
Du zeigst mir den Weg zum Leben.
Dort, wo du bist, gibt es Freude
in Fülle; ungetrübtes Glück hält
deine Hand ewig bereit.
(Ps 16,11; NGÜ)

