Wer lenkt mich?
Ich frage mich ob ich denke,
dass Ich, mein Leben lenke?
Mit Erstaunen muss ich sagen:
‚Ich werde fremd getragen‘.
Ich werde gelenkt und geführt,
werde von außen berührt!
Mich lenkt all das, was mich rührt.
Mich denkt, was mir wird zugeführt.
Ich gebe nur noch mich hinzu,
auch wenn ich dabei schwer mich tu.
So tanze ich mit – im Reigen
und kann mich dabei zeigen.
Was war doch noch des Lebens Sinn?
Erlebe, liebe, sei ‚Du‘ letzthin!
Der Mensch plant seinen Weg,
aber der HERR lenkt seine Schritte.
(Spr 16,9; HfA)

