Unrechtsbewusstsein   (Ps 106,6)

 

Ich gebe zu:

Ich habe einen schweren Fehler begangen

und mich dabei in Sünde verfangen.

Ich habe mich über dich erhoben,

um mich selbst dabei zu loben,

um als rechtschaffen und gut dazustehen,

als Richterin über das Geschehen.

 

Ich habe meinen Frust über dir ausgeschüttet

und dabei dein Gleichgewicht zerrüttet.

Ich habe dich vor anderen schlecht gemacht,

sie gegen dich aufgebracht und dich verlacht.

Das war übel, ruchlos, maßlos und gemein.

Das ist falsch und darf niemals richtig sein.

 

Jetzt, ist es soweit. Es tut mir leid!

Ich kann es nun zugeben und sagen.

Ich kann mein Verhalten hinterfragen.

Ich hatte mich in Lieblosigkeit verrannt

und mir dabei die Finger verbrannt.

 

Bitte, vergebe mir.

Lass mich wieder ein bei dir.

Bitte.

 

 

 

Wir haben gesündigt, …

wir haben Unrecht getan

und gottlos gehandelt.

(Ps 106,6; NGÜ)

 

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