Umgang färbt ab
Sind Mitmenschen Freunde oder Feinde?
Gehören sie zu meiner Gemeinde?
Wes Geistes Sinn, ist ihr wahres Wesen?
Könnte ich doch – ihre Gedanken lesen!
Der Umgang mit ihnen färbt auf mich ab
und der, hält dann mein Seelenheil in Trab.
Von bösen Menschen muss ich mich trennen,
damit sie meine Liebe nicht verbrennen.
Auch ich habe eine Wirkung auf sie.
und nur sie entscheiden, welche und wie.
Meine Herzlichkeit öffne ihre Tür,
denn dafür haben Mitmenschen ein Gespür.
Aufgeschlossenes entgegenkommen,
hat schon so manchen, die Scheu genommen.
Und Ehrlichkeit, überrascht jedes Ohr.
Der bringt überall Erleichterung hervor.
Drum achte ich auf meinen Umgangston.
Liebevoll, setzt er Vertrauen in Aktion.
Echte und herzliche Anteilnahme,
erleichtert die erste Gesprächsaufnahme.
Es ist so schön, mit Freunden zu reden.
Besonders auch, mit ihnen zu beten.
Wir bitten gemeinsam um Erkenntnis
und üben uns in Geduld und Verständnis.
Bei wem man sich wohlfühlt, da ist man auch frei,
denn dann, sind auch Liebe und Freude dabei.
Wie man in den Wald ruft, so schallt es zurück.
Das meint: Mein Reden, beeinflusst auch mein Glück.
Dass euer Verhalten untereinander von Liebe
bestimmt sein soll, brauchen wir euch nicht zu
schreiben. Gott selbst hat euch gelehrt, einander
zu lieben. (1.Thess 4,9, NGÜ)

