‚Iieben‘ – ist ein Tunwort
Lesen, regt das Denken an
und Denken, ist des Tuns Anfang.
Denn jedes Denken möchte leben,
sich ausgestalten und weitergeben.
Wer nur liest, um des Lesens Willen,
der kann seinen Tatendrang nicht stillen,
der bleibt dann ein Theoretiker,
ein übervorsichtiger Skeptiker.
Wer alles nur theoretisch kann,
der, unzufrieden merkt irgendwann,
dass ihm die Lebensfreude entgleitet
und sein Horizont, sich nicht mehr weitet.
Am Beispiel ‚Liebe‘, muss man eingestehen,
dass Theoretiker, dabei leer ausgehen.
Zu lieben, hat so viele Facetten,
die, kann man nur im Erleben entdecken
und das Fühlen, immer geliebt zu sein,
befriedet das Herz und die Seele ungemein.
Gutes zu hören, zu lesen, zu denken,
anderen selbstlos Liebe zu schenken,
das wirkt auch auf die Tu‘er zurück,
schenkt Freude sowie Lebensglück.
Wer Gottes Botschaft nur hört/liest, sie aber
nicht in die Tat umsetzt, dem geht es wie
einem Mann, der in den Spiegel schaut.
Er betrachtet sich, geht wieder weg und hat
auch schon vergessen, wie er aussieht.
(Jak 1,23-24; HfA)

