Liebe gibt und lässt sich geben
Wer auf Liebe hofft, erwartet nicht,
sondern lässt sich geben,
was andere zu geben haben.
Wäre das nicht so,
dann wäre Hoffen die Forderung,
eigene Vorstellung zu verwirklichen.
Das gilt auch fürs Beten.
Gott gibt anders, als wir wollen.
Gott sieht anders, als wir sehen.
Sein Geben ist mehr ein Sollen,
verbunden, mit einem Verstehen,
verbunden, mit dem ‚Mit ihm gehen‘.
Er sieht, was wir nicht sehen.
Er sieht ins Herz hinein.
Vertrauen, lässt uns weitergehen,
lädt ihn zum Mitgehen ein.
Danke, für die Verbundenheit,
für das schützende Geleit,
für deinen vorausschauenden Geist,
der stets, den rechten Weg uns weist.
Gott möge euch die Kraft geben, all
das Gute zu tun, das nach seinem
Willen durch euch geschehen soll.
(Hebr 13,21; NGÜ)
