Harpe/Arendsee,

 

Jesus, der Türöffner

 

Einst, war mein Leben eingesperrt

im Wollen, Können, Müssen.

Und weil ich damals blind auch war,

wollt ich all das nicht missen.

Gar kräftig hab ich mitgemischt

und manches Blöde aufgetischt.

 

Doch irgendwann wurds mir zu eng,

in dieser normalen Welt.

Im Trümmerhaufen aufgewacht,

hat Sehnsucht sich eingestellt.

Ich wusste, dass mir etwas fehlt,

nämlich das, was uns beseelt.

 

Ich pochte an so manche Tür,

die sich nicht öffnen wollte.

Bis ich dann fand das kleine Tor,

an das ich klopfen sollte.

Hinter dem der Gute wartet

und neues Leben startet.

 

„Komm doch herein! Ich freue mich

dich endlich hier zu sehen.

Hier ist dein wirkliches Zuhaus,

in dem mein Geist kann wehen.

Hier findest du zu dir zurück,

zu Freude und Lebensglück.

 

In meiner Welt nur Treue zählt

und die wird ich dir geben.

Auch Liebe wird dir zugesellt.

Von nun an, sollst du leben!

Mein Geschehen ist wunderbar.

Anders, als es bisher war.

 

Ich hab mich für dich eingesetzt,

damit du mich kannst finden.

Jetzt biet ich dir die Freiheit an,

dich fest an mich zu binden.

Du musst es nicht, doch kannst es gern.

Beeinflussung liegt mir fern.

 

Ich werde dich fortan nun führen

und über dich stets wachen.

Komm, bitte komm und folge mir,

mein Wort wird dich anfachen.

Ich werde ewig mit dir sein,

in Freude und auch in Pein.

 

Auch du sollst Heil und Segen bringen!

Ich lasse es für dich gelingen.“

Und weil ich Jesus heut dankbar bin,

bringe ich andere zu ihm hin.

Damit auch er ihr Heiland werde

und Friede sei – auf dieser Erde.

 

 

Ich bin die Tür. Wenn jemand durch

mich eintritt, wird er gerettet werden.

Er wird ein- und ausgehen und gute

Weide finden. (Joh 10,9; NGÜ)

 

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