In Liebe gewendet (Mt 5)
Wie Gott die Herzen wendet,
das lässt er uns hier sehen,
er möchte, dass wir vollendet
mit Jesus auferstehen.
So dürfen wir erkennen,
das, was uns fehlt benennen,
geistliche Armut in uns sehen.
Wir ringen um das Gleichgewicht
und finden es von selbst doch nicht.
Wir hatten Gott verlassen,
im Buße tun, wir uns nun fassen,
und tragen unser Leid.
Von Versuchungen verleitet,
wurden wir zur Umkehr bereitet.
Wir hören endlich auf zu bestimmen,
Gottes Thron selbstherrlich zu erklimmen,
und lassen Sanftmut ein.
Jesus darf hinfort uns leiten
und unseren engen Willen weiten.
Wir danken für sein ‚In uns wohnen‘
wir sehnen uns nach mehr segnendem Belohnen
und hungern und dürsten nach Gerechtigkeit.
In seiner liebenden Gegenwart,
werden wir geläutert, empfangend und zart.
So wachsen wir auf Jesus zu,
ihm näher kommend finden wir Ruh
und werden ihm immer ähnlicher.
Sein Vorbild uns formt,
sein Wort und Geist uns neu normt.
Er hilft uns zu vergeben,
in diesem neuen Leben,
aus uns fließt sein Erbarmen.
Geltung und Härte weichen,
verbindende Hände wir reichen.
In Gedanken und Geist gewendet,
sind wir nun nicht mehr verblendet,
jedem reinen Herzens zugetan.
Von Jesus vor Gott gerecht gemacht,
sind wir nur noch auf Gnade bedacht.
Nun sind wir im reinen Lieben,
werden von Güte angetrieben
und stiften Heil und Frieden.
Das Ziel ist fast erreicht,
wir sind ganz und gar auf Jesus geeicht.
Letztlich ertragen wir sogar Ungerechtigkeit,
damit unsere Nächsten, werden für Jesus bereit,
Für ihn lassen wir uns, um der Gerechtigkeit willen,
verfolgen, damit andere ihren wilden Zorn stillen.
Wir geben uns Gott ganz hin,
denn darin liegt der Liebe Sinn.

