Im Elend der Welt

 

Ich habe das Elend

der Welt gesehen,

bin tief erschüttert,

kann es nicht verstehen.

 

Die Menschen vermüllen

und vergiften Seelen

und merken nicht,

ihr Selbstbestehlen.

 

Sie sind aggressiv

und wollen es nicht beenden.

Alleine, können sie

ihr Schicksal nicht wenden.

 

Sie sehnen sich nach Ruhe

und innerem Frieden,

doch diese sind ihnen

noch nicht beschieden.

 

Sie befinden sich im Käfig

von Wollen und Verlangen,

sind taub und blind

in ihren Begierden gefangen.

 

Herr, öffne Ihnen

die Augen des Herzens

und die Ohren der Liebe,

damit sie erkennen

ihre wilden Triebe.

 

Mache Sie aufmerksam,

demütig und lernbereit.

Um zu dir zu finden,

gebe liebevolles Geleit.

 

Schenke ihnen Vertrauen,

auf dich zu hören

und ihrem alten Leben

endlich abzuschwören.

 

 

Sie bedrängen mich mit

hasserfüllten Worten

und bekämpfen mich ohne

jeden Grund.

(Ps 109,3; HfA)

 

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