Gründlich tiefgründig
Tief gegründet
auf dem Felsen der Wahrheit,
suche ich Klarheit,
die ein Nebel verhüllt,
bis – endlich –
Erkenntnis mich erfüllt.
Was ist warum?
Wer meint was?
Was ist sein Ziel?
Worüber denke ich,
empfinde ich,
rede ich zu viel?
Weshalb bin ich,
ist der Mensch,
ist die Welt,
ist es, wie es ist?
Weshalb innere Unruhe
und äußerer Zwist?
Der Kern der Verwirrung
liegt im eigenen ICH,
unter der Oberfläche
des Meines, Mir, Mich.
Zwischen dem Gerümpel von
‚Gestern‘ und ‚Gewesen‘
und der edlen Hoffnungen –
auf ein besseres Wesen.
Alles könnte besser sein.
Manches ist nur Trug und Schein.
Vieles ist schon gut und schön,
lässt schweben über Täler und Höhen,
ermutigt, zum tapferen Weitergehen.
Öffne mir die Augen, dass ich schaue
die Wunder deiner Weisung!
(Ps 119,18; EU)
