Gefühle dürfen und müssen sein

 

Gefühle dürfen und müssen sein.

Sie halten unsere Seele rein.

Sie zeigen uns, wo es drückt und drängt,

wo etwas in uns – uns erfreut oder fängt.

 

Da ist die Wut, die uns bewegt,

die eigenen Antrieb eingesteht,

die Freiheit und Selbstwert verlangt,

die laut um Eigenständigkeit bangt.

 

Da ist die Furcht, die sichert und schützt,

die Risiko einschätzt und Denken nützt,

die abwägt, und im Notfall hindert,

die ahnt und spürt, Gefahr vermindert.

 

Da ist die Traurigkeit, die reinigt,

die Freude und Schmerz wieder vereinigt,

die uns hilft, durch loslassen zu überwinden,

in Neuem unser Gleichgewicht wiederzufinden.

 

Wenn Wut, Furcht und Trauer sind vergangen,

wurden wir gereinigt und wieder unbefangen.

Wir können in Freude glücklich sein,

in den Gedanken frei und im Herzen rein.

 

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