Früher und jetzt

 

Früher war ich jung und dynamisch,

unbesorgt und zuversichtlich,

wagemutig und unbedacht

und – auf meinen Vorteil aus.

 

Ich habe gelebt und geliebt und mich ausgetobt.

Ich habe mich in die Arbeit gestürzt

und dafür Anerkennung gefunden, –

damit ich noch mehr leiste.

 

Ich war gefangen in einem Geflecht

von Geben und Nehmen,

von Übergehen und Durchsetzen,

von Leistungsmessung und Verpflichtung.

 

Jetzt bin ich älter und erfahrener,

überlegend und auf Gott hoffend,

rücksichtsvoller und liebevoller,

menschlicher und verantwortlicher.

 

Ich lebe bewusst und liebe anders.

Ich habe gelernt ‚Nein‘ zu sagen

und meine Kräfte zu konzentrieren,

denn ich bin von Gott geliebt und getragen.

 

Jesus hat mich aus alter Bindung befreit.

Ich habe mich frei für ihn entschieden,

dafür, mich für ihn einzusetzen

und seine Liebe weiterzugeben.

Gerne lasse ich mich heute von ihm führen.

 

Danke für diese heilsame Veränderung und Reifung,

für diese neue innere Schönheit und Ausgeglichenheit,

die Gesundung bewirkt und die du, Gott, Heiligung nennst.

 

Amen.

 

 

Weil ihr das so schwer verstehen könnt, will ich es euch

an einem bekannten Beispiel deutlich machen, dem

Sklavendienst: Früher habt ihr der Unmoral und dem

Unrecht wie Sklaven gedient. So war euer Leben ein

einziger Widerspruch zu Gottes Willen. Jetzt aber sollt

ihr uneingeschränkt Gott dienen; lebt so, wie es ihm

gefällt, und zeigt auf diese Weise, dass ihr zu ihm gehört!

Als Sklaven der Sünde wart ihr zwar frei, allerdings nur

vom Guten. Und was kam dabei heraus? Bei dem Gedanken

daran könnt ihr euch heute nur schämen, denn es hätte

euch nichts anderes eingebracht als den Tod.

Aber jetzt seid ihr frei von der Sünde und dient Gott

mit eurem ganzen Leben. Das Ergebnis ist: Ihr gehört

zu ihm und tut, was ihm gefällt, und schließlich schenkt

er euch das ewige Leben. Der Lohn, den die Sünde

auszahlt, ist der Tod. Gott aber schenkt uns in der

Gemeinschaft mit Jesus Christus, unserem Herrn,

ewiges Leben.    (Röm 6,19-23;HfA))

 

 

 

Schreibe einen Kommentar