Das Kampffeld der Gedanken
Gedanken, nicht nur wanken.
Sie auch – gieren und danken.
Sie auch – lieben und loben,
hassen, verfluchen und toben.
Sie ringen mit dem ‚Ich‘,
mit dem ‚Du‘ und dem ‚Wir‘,
mit dem Wollen und Lassen,
mit Widersprüchen im Jetzt und Hier.
Darunter leiden die Seele, das Herz.
Dabei entstehen Kummer und Schmerz.
Dabei verliert man Kraft und auch Würde!
Wie überwinden wir diese Hürde?
Wir sehnen uns nach Ruhe und Frieden.
Ausgeglichenheit, sei uns beschieden.
Freude und Frohsinn mögen uns tragen.
Selbstlose Liebe – sollten wir wagen.
Vor dir, HERR, kann ich nichts verbergen,
prüfe meine geheimsten Gedanken und Gefühle!
(Ps 26,2; HfA)
Was ich dir jetzt rate, ist wichtiger als alles andere:
Achte auf deine Gedanken, denn sie entscheiden
über dein Leben! (Spr 4,23; HfA)
»Denn von innen, aus dem Herzen des Menschen,
kommen Gedanken, die böse sind – Unzucht,
Diebstahl, Mord, Ehebruch, Habgier, Bosheit,
Hinterlist, Zügellosigkeit, Missgunst, Verleumdung,
Überheblichkeit und Unvernunft. (Mk 7,21-22; NGÜ)
Jesus kannte ihre Gedanken und entgegnete:
»Ein Staat, in dem verschiedene Herrscher um
die Macht kämpfen, steht vor dem Untergang.
(Mt 12,25; HfA)
