Bist du zufrieden?

 

Hallo Du, bist du zufrieden?

Die meisten Menschen sind es nicht.

Sie haben keinen inneren Frieden.

Sie wollen und wollen und wollen.

Sie haben nicht alles, was sie sich wünschen,

sie sind nicht so, wie sie es gerne wären,

andere tun nicht, was sie gerne hätten

oder wie sie es gerne hätten.

 

Sie haben feste Vorstellungen und Meinungen,

hohe Ansprüche und Erwartungen,

anspruchsvolle Maßstäbe und unumstößliche Grundsätze.

Vielleicht sind sie sogar Prinzipienreiter.

 

Sie sind unzufrieden – ohne inneren Frieden.

Sie sind zu streng mit sich und anderen.

Sie sind nicht flexibel und ideenreich,

enttäuscht und frustriert,

brummig, griesgrämig, missmutig und muffig,

mürrisch, säuerlich, verbittert, verdrossen und verhärmt.

Sie machen sich das Leben selbst schwer!

Sie werden unzugänglich, reserviert und spröde,

zugeknöpft, verschlossen und unnahbar,

immer unzufriedener.

 

Das ist ein Teufelskreis von Wollen und Denken,

von Unsicherheit und Sich behaupten wollen,

von Stolz und Hochmut und Ungeduld.

 

Können diese Menschen zufrieden werden?

Ja, mit Gottes Hilfe! – In Not und Bedrängnis.

Dann erkennen sie, dass sie vieles nicht brauchen,

dass ihre Wünsche oft überzogen waren

und was sie wirklich brauchen, nämlich :

Gemeinschaft, Zuwendung, Verständnis und Liebe;

Freundlichkeit, Freundschaft, Geduld und Großmut,

Bescheidenheit, Genügsamkeit und Demut,

also Einsicht in die äußeren Notwendigkeiten

und Mut zum Hinnehmen von Gegebenheiten,

Ergebenheit.

 

Sie wollen lieben, können es aber nicht so recht.

Sie wollen verstehen, doch es bleibt unverständlich.

Sie wollen sich ändern, doch sie schaffen es nicht.

 

Folgende Fragen können weiterhelfen?

Was ist mir wirklich wichtig?

Brauche ich das unbedingt?

Was kann ich abgeben, verschenken?

Wie kann ich anderen eine Freude machen?

 

Liebe Leute,

der großen Mehrheit der Menschheit geht es schlechter als euch

und viele davon sind durchaus glücklich.

Wer weniger hat, der trägt auch weniger Last.

 

Schätzt doch lieber, was ihr habt,

   als zu bedauern, was ihr alles vermisst!

Ist eine liebevolle Umarmung nicht mehr wert

   als ein teures Diamantencollier?

Ist tröstende Anteilnahme nicht schöner

   als isolierendes Standesbewusstsein?

 

Wer unzufrieden ist, will mehr. Er ist mit Gott unzufrieden.

Er erkennt in der Beschränkung nicht Gottes Liebe.

Die Einschränkung kann Segen bewirken,

denn darin wächst die Beziehung zu Gott.

Und in dieser Beziehung liegen Freude und Zufriedenheit.

Mit Gott und durch Gott haben wir alles, was wir brauchen.

 

Es ist schwer, vom Wollen loszulassen.

Und aus Gottes Gnade zu leben,

ihm und seiner Güte und Fürsorge ganz zu vertrauen,

ist es auch, doch es ist wesentlich entspannter.

Das Gegenmittel zur Unzufriedenheit erhalten wir,

indem wir, mit Jesu Hilfe, unseren Frieden mit Gott machen,

indem wir beten und bitten,

indem wir darauf vertrauen, dass Gott für alles sorgen wird.

 

Hängt euch nicht ans Geld und begnügt euch mit dem, was ihr habt.

Denn Gott hat gesagt: ‚Ich werde dich nie verlassen und dich nie im

Stich lassen. Deshalb können wir zuversichtlich sagen:

Der Herr steht zu mir, deshalb fürchte ich mich nicht‘. (Hebr. 13,5-6)

 

Zerbrecht euch also nicht mehr den Kopf mit Fragen wie:

‚Werden wir genug zu essen haben? Und was werden wir trinken?

Was sollen wir anziehen?‘

Mit solchen Dingen beschäftigen sich nur Menschen, die Gott nicht kennen.

Euer Vater im Himmel weiß doch genau, dass ihr dies alles braucht.

Sorgt euch vor allem um Gottes neue Welt, und lebt nach Gottes Willen!

Dann wird er euch mit allem anderen versorgen. (Matthäus 6, 31-33)

 

Schreibe einen Kommentar