Abba, bitte helfe!
Aus Angst zittern und verzagen,
hindern am Gehen und am Wagen.
Es drohen dann der baldige Tod,
auch Martyrium und Seelennot.
In der Enge gefangen,
ist nur Jammern und Bangen.
Vielleicht hilft ja auch beten,
inniglich mit Gott reden?
Kann er, mich davor bewahren?
Mir diese Pein doch ersparen?
Mein Schicksal liegt in Seiner Hand.
Ich gebe auf – den Widerstand.
„Abba, dein Wille geschehe,
deine Liebe – mich umwehe!
Sei mein Halt – in letzter Stunde,
halte mich – in deinem Bunde.“
Amen.
‚Abba, Vater‘, sagte er, ‚alles ist
dir möglich. Lass diesen bitteren
Kelch an mir vorübergehen!
Aber nicht wie ich will, sondern
wie du willst.‘ (Mk 14,36; NGÜ)

