Sturm

 

Sturm der Welt,

du bestürmst die Seele;

Sturm der Zeit,

der Verwüstung bringt;

alles verläuft in Windeseile,

Hoffnung schwindet – und Wüste beginnt.

 

Sturm des Lebens,

aus Willen geboren;

Sturm des Verstandes,

was richtest du an?

Hab ich denn ganz meine Seele verloren,

dass ich nun nicht mehr anders kann?

 

Oh Sturm des Herzens –

erobere mich!

Oh Sturm des Vertrauens –

ich hoffe auf dich!

In Liebe geboren –

durchwoben mit dir,

erwacht neu die Hoffnung,

du bist mein Lebenselixier.

 

Von den Winden durchblasen,

befreit von fremder Last,

beginne ich jetzt zu leben,

in Freiheit und Frieden –

ohne des Sturmes Hast.

 

Schreibe einen Kommentar