Schalom!
Heillos treibt die Welt dahin,
ohne Ordnung, ohne Sinn.
Immer mehr, treibt sie hinaus,
aus des Vaters Friedenshaus.
Heillos streitet jedermann,
sucht, was er nicht finden kann,
liebt, was er nicht lieben sollte,
tut, was er schon immer wollte.
Heillos, er in Not gerät,
Schmerz und Angst ruft zum Gebet:
„Jesus, schenke Frieden mir,
gern, gehöre dann ich dir!“
Heiland, heile unseren Geist.
Du, Errettung allen verheißt.
Umfasse uns mit Gottes Heil.
Vergebung werde uns zuteil.
Amen.
Fürwahr, er trug unsre Krankheit
und lud auf sich unsre Schmerzen.
Wir aber hielten ihn für den, der
geplagt und von Gott geschlagen
und gemartert wäre.
Aber er ist um unsrer Missetat
willen verwundet und um unsrer
Sünde willen zerschlagen.
Die Strafe liegt auf ihm, auf dass
wir Frieden hätten, und durch seine
Wunden sind wir geheilt.
(Jes 53, 4-5)
