Gott weiß das Wann und Wie
Du kennst die Zeit, die ich nicht kenne.
Du weißt das ‚Wie‘, nach dem ich brenne.
Du kennst die Angst in meiner Seele,
die ich beim Beten nicht verhehle.
Ich bitte inniglich um Güte.
Darum, dass dein Geist mich behüte,
darum, dass deine Kraft mich heile,
dass deine Liebe an mir feile.
Sei du mein Brunnen, meine Sonne,
mein Helfer, meine Freudenwonne.
Sei du der Wender meiner Qualen,
lass du Gesundheit neu erstrahlen.
Meine Zeit steht in deinen Händen.
Du lässt beginnen und auch enden.
Deiner Weisheit füge ich mich.
Herr, du mein Gott, ich liebe dich.
Wie groß ist doch Gott! Wie unendlich
sein Reichtum, seine Weisheit, wie tief
seine Gedanken! Wie unbegreiflich für
uns seine Entscheidungen und wie
undurchdringlich seine Pläne!
(Röm 11,33; HfA)

