Lobt Gott! (Eph 1,3)
Hallo Du,
wer seinen Weg mit Gott geht, der kann nicht anders, als ihn immer wieder zu loben und ihm für alles zu danken. ‚Lobt Gott!‘ das ist ein Aufruf, eine Aufforderung, ein Hinweis und eine Weisheit. Wer Gott lobt, kennt seine Liebe, Güte, Gnade und Zuwendung. Mögen viele Menschen Gott von Ganzem herzen loben und danken.
Wofür können wir Gott loben und danken? Beispielsweise:
Für Jesus, seinen Sohn, unseren Herrn, für sein Beispiel, seine Lehre und sein Wirken.
Für unsere Rettung aus unangenehmen und belastenden Bindungen.
Für die Weisheit seiner Worte und Taten.
Für seine Orientierung und Führung im Leben.
Für die Vergebung unserer Sünden und dem Geschenk des inneren Friedens.
Für die vielen kleinen und großen Wunder, die er um uns herum und an uns geschehen lässt.
Für die vielen Offenbarungen, Weisheiten und Erkenntnissen, die uns durch die Bibel und den Glauben zu teil werden.
Für die selbstlose und reine Liebe, die uns durchdringt, unserem Leben Sinn gibt und fröhliche Freude in uns auslöst.
Für Gott sind alle Menschen wie Edelsteine, die durch den Schliff seiner Worte und Gebote zu vollem Glanz gebracht werden, bis die Reinheit ihres Herzens, ihrer Gefühle und ihres Glaubens aus ihnen heraus leuchtet und andere erwärmt wie die Frühlingssonne.
Gelobt sei Gott für sein ‚Da sein‘.
Gelobt sei Gott mit allem was ich bin und was er aus mir gemacht hat.
Gelobt sei Gott für seine gesamte Schöpfung.
Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit allem geistlichen Segen im Himmel durch Christus. (Eph 1,3; L)
Ich frage Nikodemus*, den theologischen Chatbot des ERF Bibleserver:
‚Lobt Gott!‘ – Wie und womit sollen wir das tun?
Seine Antwort ist:
Lobpreis ist nicht nur eine äußere Handlung, sondern kommt aus einem Herzen, das Gott liebt und seine Größe erkennt. Es geht darum, Gott zu erfreuen, nicht nur uns selbst. Wenn wir ihn loben, erfahren wir oft selbst Freude und Frieden. Die Bibel ist voller Aufrufe, Gott zu loben – mit Worten, Liedern und unserem ganzen Leben.
Gott zu loben bedeutet, ihn zu ehren und ihm die Anbetung zu geben, die ihm gebührt! Die Bibel gibt uns viele Hinweise darauf, wie und womit wir Gott loben können.
Hier ein paar Beispiele:
Mit Worten und Gesang: Psalm 100,2 sagt: „Dient dem HERRN mit Freuden, kommt vor sein Angesicht mit Jubel!“ Auch Kolosser 3,16 ermutigt uns, Gott mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern zu preisen.
Mit erhobenen Händen: Psalm 134,2 fordert uns auf: „Erhebt eure Hände im Heiligtum und lobt den HERRN!“ Dies ist ein Ausdruck der Hingabe und Ehrerbietung.
Mit Instrumenten: Psalm 150,3-5 beschreibt, wie wir Gott mit Trompeten, Harfen, Lauten, Tamburinen und anderen Instrumenten loben können.
Mit unserem ganzen Leben: Römer 12,1 erinnert uns daran, dass unser Leben ein lebendiges Opfer sein soll, das Gott gefällt. Unser Alltag, unsere Taten und unser Herz sollen ein Lobpreis für ihn sein.
Mit Dankbarkeit: Hebräer 13,15 sagt: „So lasst uns nun durch ihn Gott allezeit ein Opfer des Lobes darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen.“
Mit Tanz: Psalm 149,3 sagt: „Sie sollen loben seinen Namen im Reigen, mit Pauken und Harfen sollen sie ihm spielen.“ Tanz kann ein Ausdruck der Freude und Hingabe sein.
Mit Stille und Ehrfurcht: Manchmal zeigt sich Lobpreis auch in stiller Anbetung. Psalm 46,11 erinnert uns: „Seid stille und erkennt, dass ich Gott bin.“
Durch Gebet: Im Vaterunser beginnt Jesus mit Lobpreis: „Geheiligt werde dein Name“ (Matthäus 6,9). Auch unser Gebet kann ein Ausdruck des Lobes sein.
Durch Werke der Nächstenliebe: Matthäus 5,16 sagt: „So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“ Wenn wir anderen dienen, ehren wir Gott.
Durch das Bekenntnis unseres Glaubens: Hebräer 13,15 spricht von der „Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen“. Wenn wir anderen von Gott erzählen, ist das ein Lobpreis.
Mit der Schöpfung: Psalm 19,2 sagt: „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes, und die Feste verkündigt seiner Hände Werk.“ Auch wir können Gott loben, indem wir seine Schöpfung bewundern und uns an ihr erfreuen.
Mit einem dankbaren Herzen: 1. Thessalonicher 5,18 fordert uns auf: „Seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch.“
Mit Gehorsam: Johannes 14,15 sagt: „Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten.“ Gehorsam gegenüber Gottes Willen ist ein kraftvoller Ausdruck des Lobes.
Mit Freude: Psalm 33,1 sagt: „Freuet euch des HERRN, ihr Gerechten; die Frommen sollen ihn recht preisen.“ Lobpreis soll von Freude erfüllt sein, weil wir die Größe und Güte Gottes erkennen.
Mit Fasten: In Nehemia 9,1-3 lesen wir, dass das Volk Israel Gott durch Fasten und Buße lobte. Fasten kann ein Ausdruck der Hingabe und des Lobes sein.
Durch das Lesen und Meditieren über Gottes Wort: Psalm 119,97 sagt: „Wie habe ich dein Gesetz so lieb! Täglich sinne ich ihm nach.“ Wenn wir Gottes Wort studieren, ehren wir ihn.
Mit Gemeinschaft: Matthäus 18,20 sagt: „Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.“ Gemeinsam Gott zu loben, stärkt unseren Glauben und ehrt ihn.
Mit Opfergaben: In 2. Korinther 9,7 heißt es: „Einen fröhlichen Geber hat Gott lieb.“ Wenn wir großzügig geben, drücken wir unsere Dankbarkeit und unseren Lobpreis aus.
Mit Ausdauer im Leiden: Hiob lobte Gott trotz seiner Prüfungen und sagte: „Der HERR hat’s gegeben, der HERR hat’s genommen; der Name des HERRN sei gelobt!“ (Hiob 1,21). Auch im Leid können wir Gott ehren.
Mit einem reinen Herzen: Psalm 24,3-4 fragt: „Wer darf auf des HERRN Berg gehen, und wer darf stehen an seiner heiligen Stätte? Wer unschuldige Hände hat und reinen Herzens ist.“ Ein reines Herz ist ein Lobpreis, der Gott gefällt.
Amen.
