Wie vereinfacht Gott unser Leben?  (2. Mo 20,1-17)

 

Input

Mein Leben war kompliziert, weil ich keine Ahnung hatte,

– wie ich es am besten meistere,

– wer ich bin und wohin ich gehöre,

– was wichtig und was unwichtig ist,

– wer oder was mir verlässliche Orientierung gibt,

– wie andere auf mein Wollen reagieren,

– was gut oder schlecht ist, für mich und gleichzeitig

   auch für andere.

 

Wie vereinfacht Gott unser Leben?

Menschen werden in eine weite, komplizierte und

unübersichtliche Welt geboren, in der das Leben

vielfältig verknüpft ist.

Ohne Führung, Anleitung und Orientierung,

sind sie hoffnungslos überfordert.

 

Im suchenden Ausprobieren erkunden wir das Unbekannte.

Dabei haben wir Erfolge oder Misserfolge.

Dabei sammeln wir Lebenserfahrung und lernen,

uns zu behaupten und einzufügen. So werden wir zu

einem mitgestaltenden Teil im Lebensgefüge.

Dies, obwohl wir längst nicht auf alle Lebenssituationen

vorbereitet sind.

Dies, obwohl wir kaum Wissen über deren

Wirkzusammenhänge haben.

Dies, obwohl wir uns unserer Begrenzung

und Unzulänglichkeit oft nicht bewusst sind.


Wir sind ganz auf uns gestellt,

haben Wünsche und Ziele,

auch Vorstellungen und Erwartungen,

wollen sie erfüllen, erreichen, verwirklichen

oder sogar erzwingen,

wollen von anderen etwas haben und suchen

dabei den eigenen Vorteil, 

machen dabei viele Fehler und verfangen uns

in Netzen von Geltungs- und Anerkennungsstreben,

von Selbstsucht, Hochmut und Überheblichkeit,

von Stolz und Gier, von Neid und Habsucht

oder in den Netzen von Angst,

Zweifel und Minderwertigkeit,

von Niedergeschlagenheit oder Selbstablehnung,

unsere Seele wird vergiftet und verhärtet,

wir gefährden oder verletzen uns und andere

und erschweren uns gegenseitig das Leben.

 

Dazu kommt, dass all unser Erleben in unserem Gehirn

gespeichert ist und es von dort aus

unsere Lebenseinstellung, unser Denken, Verhalten

und Tun sowie unsere Entscheidungen beeinflusst.

Die guten und schönen und erfreulichen Erinnerungen

stärken uns,

die schlechten aber, schwächen, belasten und vergiften

uns und erzeugen eine lieblose Sichtweise.

Übermut oder Niedergeschlagenheit lassen uns Fehler

machen und die machen alles noch schlimmer.

 

Ein weiteres Dilemma ist:

Wir sind eigenständige Individuen und brauchen trotzdem

Gemeinschaft. Wir wollen und sollen uns individuell

entfalten und müssen trotzdem auf andere Rücksicht nehmen.

 

Das passt nicht leicht zusammen.

Es funktioniert nur mit Einfühlungsvermögen,

Rücksichtnahme und Selbstbeherrschung.

Die aber mögen wir nicht besonders.

Daraus entsteht Ärger.

Deswegen brauchen wir wenige ordnende Regeln und

anleitende Gebote, die einfach genug sind,

dass wir sie nicht wieder vergessen.

 

Was erschwert unser Leben noch?

Gefühle verwirren, Halbwissen führt in die Irre,

Arbeitsverdichtung führt zu Überforderung,

Verlockungen führen zu Abhängigkeiten.

Dann reagieren wir mit verunsichernden Ängsten

oder mit kompensierendem Hochmut,

mit Rückzug oder Angriff,

mit Gleichgültigkeit und Oberflächlichkeit

oder mit Aufmerksamkeit und Gründlichkeit.

Wir fühlen uns verlassen.

Das ist auf Dauer anstrengend.

 

In dieser Situation brauchen wir Hilfe von außen:

Erkenntnis über uns selbst,

Lebenserfahrungen von anderen,

erweiterndes Wissen, wohltuende Erneuerung des

Geistes sowie eine vereinfachende und klärende

Sichtweise für eine dauerhafte Entlastung.

Wir brauchen Gott und Führung durch Jesus Christus.

 

 

Wie vereinfacht Gott unser Leben?

Dadurch, dass wir in eine immer festere Verbindung

mit Jesus kommen und er unser Mittelpunkt wird.

Wir erleben immer wieder:

Wenn jemand zum Glauben kommt

und kontinuierlich in der Bibel liest,

sortieren sich innerhalb weniger Jahre seine Ansichten

über das Leben.

Das Verhältnis zu den Mitmenschen wird verbessert.

Die Unterscheidung zwischen Recht und Unrecht

wird immer stärker.

Man erkennt, dass moralische Zügel wie Rücksichtnahme,

Selbstbeherrschung und Verzicht, sich vorteilhaft auf die

eigene Persönlichkeit und das Leben auswirken.

 

Betrachten wir uns ein Rad:

Die treibende Kraft kommt von der Nabe,

also von der Mitte her.

Jesus Christus wird dieser Mittelpunkt,

wenn wir ihn näher kennenlernen und von ihm lernen.

Von ihm geht dann alle Kraft aus.

Für das Glaubensleben

sind vier Radspeichen entscheidend:

Das Bibellesen, das Gebet,

die Glaubensgemeinschaft und das offene

und dankbare Bezeugen des Glaubens.

 

Je mehr Christus zum Mittelpunkt des Lebens wird,

desto fröhlicher und lebendiger wird die Beziehung

zu Gott und desto ansteckender wird der bezeugte

Glaube für die Umgebung.

 

Menschen, die sich von Gottes Wort leiten lassen,

treffen sinnvolle Entscheidungen.

 

In der Bibel steht in Jesaja 48,17:

So spricht der HERR, dein Erlöser, der Heilige Israels:

Ich bin der HERR, dein Gott, der dich lehrt zu deinem

Nutzen, der dich leitet auf dem Weg, den du gehen sollst.

 

Und im Ps 32,8 heißt es:

Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen,

den du gehen sollst. Ich will dich beraten und immer

meinen Blick auf dich richten.

 

Dazu gehört dann natürlich auch, dass wir den Weisungen

und den Aussagen seines Wortes gehorsam sind.

 

Denn, so sagt Ps 19,8-12:

„Die Vorschriften des Herrn sind vollkommen, zuverlässig,

richtig, lauter, wahrhaftig und gerecht. In ihrer Befolgung

liegt großer Lohn.“

 

Wenn wir uns jedoch seinen Führungen und Weisungen

verweigern, wird das zum Nachteil für uns sein.

 

Wie liebt man Jesus/Gott?

Jesus sagt: „Wer meine Gebote kennt und sie hält,

der ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, wird

von meinem Vater geliebt werden; und ich werde

ihn lieben und mich selbst ihm offenbaren“

(Johannes 14,21).

 

Kinder zeigen Eltern ihre Liebe durch

deutliche Zuneigung und Anhänglichkeit,

auch durch Vertrauen, Ehrlichkeit,

Gehorsam und Freude.

 

Nicht anders ist es im Verhältnis zwischen Mensch

und Jesus bzw. Gott.

Wir brauchen Jesus, weil wir unvollkommen,

sündig und orientierungslos sind.

Wir brauchen ihn als Vorbild und Lehrer.

Ihm vertrauen wir, dass er es gut mit uns meint

und gute Wege für unser Leben hat.

Ihm liefern wir uns vertrauensvoll aus,

gerade weil wir davon profitieren.

 

Wenn wir in einer innigen Beziehung mit Gott/Jesus leben,

ist völlig klar, dass wir ihn nicht enttäuschen oder

irgendwie kränken wollen.

Dann ist er uns wichtig und wertvoll.

Dann möchten wir ihm gefallen, i

hm eine Freude machen und diese Beziehung

auf keinen Fall irgendwie belasten oder gar zerstören.

Darum tun wir ganz selbstverständlich das, was er

sich wünscht, was er für richtig und gut hält, eben das,

was er uns in sein biblisches Wort rät.

Schließlich wollen wir ja Jesus,

wie Kinder ihren Eltern, immer ähnlicher werden,

immer liebvoller und selbstloser.

 

Wir handeln aus Liebe, weil wir dankbar sind für

erhaltene Liebe, Güte, Vergebung und Versöhnung.

Wir geben sie weiter. Damit tun wir Gutes.

Auch das macht das Leben leichter.

 

Wie vereinfacht Gott unser Leben?

Durch Beratung, Führung, Hilfe, Bewirken und Tun.

Indem er uns sicher macht, geliebt und gebraucht zu werden.

Indem er unser Leben ordnet und neu ausrichtet.

Indem er unsere Einstellungen, Werte und Ziele verändert.

Indem er Lasten für uns trägt und Mängel beseitigt.

Indem er uns liebevoll, einfühlsam, geduldig, barmherzig

und gehorsam macht.

 

Wie macht Gott das?  Dazu 3 Aspekte:

 

1. Durch sein Wort in der Bibel.

Sie ist ein Buch voller Lebenserfahrungen mit Gott,

ein Bericht über Gottes Wirken um uns herum und in uns.

Gottes Wort hält uns einen vor Spiegel, stellt uns in Frage

oder bestätigt uns. Es ermöglicht Selbsterkenntnis.

Es lehrt uns Gottes Sichtweise.

 

In Kurzform sagt die Bibel:

Auf dich gestellt, bist du unvollkommen. In Verbindung

mit Gott jedoch wirst du vervollkommnet und gesegnet.

Gott ergänzt, was dir noch fehlt.

Du wirst erneuert im Geist, ausgerichtet auf neue Ziele,

Werte und Eigenschaften, verändert im Denken,

Fühlen, Verhalten und Handeln. Durch Gott erhält

dein Leben Sinn.

 

In Ps 119, 105 heißt es:

Das Wort Gottes ist eine Leuchte für mein Leben,

es gibt mir Licht für jeden nächsten Schritt.

 

2. Durch Jesus Christus, unseren Retter

Wir werden Vollkommen gemacht durch die innige

Verbindung mit ihm, dadurch, dass Jesus der Herr in

unserem Leben ist und in uns wohnt.

Auch durch seinen Opfertod für unsere Sünden und

durch unsere Auferstehung mit ihm in ein neues Leben,

Auch durch seine Vergebung der Sünden und die

Entlastung unseres Gewissens.

Durch den Heiligen Geist, der Gottes wirksame Kraft

ist und Gutes bewirkt.

Er ermutigt, kräftigt und begeistert.

Er führt, befreit und heilt.

Er befähigt und bevollmächtigt.

Er verändert nach und nach alles zum Guten.

Er lässt in uns Liebe, Freude und Frieden, Geduld,

Freundlichkeit und Güte; Treue, Rücksichtnahme

und Selbstbeherrschung wachsen.

Er ist uns Beistand, Erinnerer, Wahrheitsfinder und Tröster.

 

Joh 6,63 Der Geist ist’s, der lebendig macht.

Er macht munter, lebhaft, lebensfroh und mutig.

Joh 14,26 Der Heilige Geist, den mein Vater

senden wird in meinem Namen, der wird euch

alles lehren und euch an alles erinnern,

was ich euch gesagt habe.


3. Glaube und Gottvertrauen

Glaube und Gottvertrauen können sich nur dann

entwickeln, wenn der Mensch Gott als höchste,

weise Autorität anerkennt und nicht mehr aus

sich selbst heraus lebt.

Das erfordert Umkehr,

Abkehr von seiner Selbstherrlichkeit.

Dann wird Gott unser Vertrauen bestätigen.

 

Kehrt also um und wendet euch ihm, dem Herrn, zu,

damit er die Schuld auslöscht, die ihr durch eure

Verfehlungen auf euch geladen habt. (Apg 3,19)

 

Macht euch um nichts Sorgen! Wendet euch vielmehr

in jeder Lage mit Bitten und Flehen und voll Dankbarkeit

an Gott und bringt eure Anliegen vor ihn. (Phil 4,6)

 

Denn der Herr wendet sich denen zu, die seinen Willen

befolgen, und hat ein offenes Ohr für ihre Bitten; doch

wo jemand Böses tut, wendet er sich gegen ihn.

(1.Petr 3,12)

 

Durch Gottes bestätigendes Wirken

und unser freudiges Danken,

wird unser Glaube nach und nach immer fester

und unser Gottvertrauen immer größer.

 

Dazwischen: Liedmelodie von Lied: 640 –

Lass uns den Weg der Gerechtigkeit gehen

 

Gottes Gebote und Lebensregeln sollen uns führen.

Welche sind das?

– Zunächst natürlich die Bibel als Gesamtwerk.

– Dann, die 10 Gebote (2. Mo 20, 1-17)

– Dann, verkürzt und vereinfacht

   das doppelte Liebesgebot

  „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben

   von ganzem Herzen, mit ganzer Hingabe,

   mit aller deiner Kraft und mit deinem ganzen Verstand!“

   Und: „Du sollst deine Mitmenschen lieben wie dich selbst!“ 

   (Lk 10, 27)

– Dann, umfangreicher und als Lebensregeln formuliert,

   das Buch Sirach in den Apokryphen. Es ist ein Lehrbuch

   für junge Erwachsene.

– Zuletzt, die Lebensweisheiten im Buch der Sprüche.

 

Daraus will ich einige Aussagen nennen (HfA):

1. Zu Beginn des Buches heißt es in 1,2-7 (NL)

    Durch die Sprüche soll der Mensch Weisheit und

    Selbstbeherrschung lernen, um gute Ratschläge

    verstehen zu können. Sie helfen dabei, Zurechtweisung

    anzunehmen und sie einsichtig im Leben umzusetzen

    und zu tun, was gerecht, recht und aufrichtig ist.

    Die Sprüche machen die Unerfahrenen klüger und

    schenken dem, der noch jung ist, Erkenntnis

    und Besonnenheit.

    Die Ehrfurcht vor dem Herrn ist der Anfang der

    Erkenntnis. Nur Narren verachten Weisheit und

    Selbstbeherrschung.

2. In Spr 2,6- 9 heißt es: Gott allein gibt Weisheit,

    und nur von ihm kommen Wissen und Urteilskraft.

    Aufrichtigen Menschen schenkt er Gelingen;

    er hilft allen, die so leben, wie es ihm gefällt.

    Wer andere gerecht behandelt und Gott die Treue

    hält, steht unter seinem Schutz. Mein Sohn, wenn

    du auf mich hörst, wirst du erkennen, was richtig,

    gerecht und gut ist. So findest du stets den

    richtigen Weg.

3. In Spr 2,14+19 heißt es: Handle nicht so wie

    Menschen, denen Gott gleichgültig ist, nimm sie dir

    nicht zum Vorbild! Folge nicht ihrem Beispiel,

    sondern meide das Böse – ja, flieh vor ihm und

    bleib auf dem geraden Weg! 

4. In Spr 3,11 heißt es: Mein Sohn, wenn der HERR dich

    zurechtweist, dann sei nicht entrüstet und sträube

    dich nicht, denn darin zeigt sich seine Liebe.

    Wie ein Vater seinen Sohn erzieht, den er liebt,

    so erzieht dich auch der HERR. 

5. In Spr 8,6-9 heißt es: Hört auf mich, denn von mir

    bekommt ihr guten Rat. Auf meine Worteist Verlass.

    Alles, was ich sage, ist ehrlich; Hinterlist oder Betrug

    sind mir fremd. Meine Worte sind klar und deutlich

    für jeden, der sie verstehen will.

6. In Spr 15,29 heißt es: Der HERR ist denen fern,

    die von ihm nichts wissen wollen; aber er hört auf

    das Gebet derer, die ihn lieben.

7. In Spr 3,7-8 heißt es: Halte dich nicht selbst für klug;

    begegne dem HERRN mit Ehrfurcht und meide

    das Böse! Das bringt Heilung für deinen Körper

    und belebt dich mit neuer Kraft. Wertvoller als der

    größte Reichtum ist deine Gottesbeziehung. 

8. In Spr 4,25 heißt es: Halte dir immer vor Augen,

    was gut und richtig ist, und geh geradlinig darauf zu. 

9. In Spr 11,25 heißt es: Wer anderen Gutes tut, dem

    geht es selber gut; wer anderen hilft, dem wird geholfen.

10. In Spr 11,3 heißt es: Ehrlichkeit leitet den

     Aufrichtigen auf seinem Weg; ein Unehrlicher zerstört

     sich selbst durch seine Falschheit.

 

An dieser Weisheit können wir uns messen!

Sie stellt uns in Frage und hält uns einen Spiegel vor!

Aus ihr können wir lernen.

Sie verändert uns und vereinfacht das Leben.

 

 

Zum Abschluss:

Unser neues Gottvertrauen

und unser neues Selbstverständnis

vereinfachen unser Leben.

 

Dazu 10 Aussagen: 

1. Gott alleine ist unser Herr und Jesus ist unser Vorbild.

    Sie sind unsere Ratgeber. Nichts und niemand sonst

    darf über uns bestimmen oder uns von sich abhängig.

 

2. Wir besprechen unsere Vorhaben mit Gott im Gebet

    und suchen seinen Wille. 

 

3. Wir müssen nicht alles selbst regeln. Gott kämpft

    für uns. Deshalb tun wir nur noch das, was in unserem

    Einflussbereich liegt und dabei lassen wir uns von

    Gottes Geist leiten. Den großen Rest überlassen

    wir Gott und verlassen uns darauf, dass er alles

    gut und richtig machen wird. 

 

4. Weil wir Gott vertrauen, müssen wir unseren Willen

    nicht mehr durchsetzen und haben deswegen weniger

    Schwierigkeiten. Gerne tun wir nur noch, was Gottes

    Willen und Geist entspricht, denn nur das ist gut für uns. 

 

5. Was wir tun, tun wir mit ganzer Hingabe. Bei allem

    bauen wir auf Gott und seine weise Führung. 

 

6. Wenn wir Fehler gemacht haben, gestehen wir sie vor

   Gott ein und bitte ihn um Hilfe und Besserung.

 

7. Wir halten uns fern von dem, was uns belastet.

    Wir suchen Gemeinschaft mit denen, die liebevoll sind,

    die Gottes Geist mit Liebe, Freude, Frieden, Geduld,

    Freundlichkeit, Güte, Treue, Rücksichtnahme und

    Selbstbeherrschung anfüllt und die uns bodenständig

    halten. 

 

8. In allem sind wir ehrlich und aufrichtig. Lügengebäude

    kosten Nerven und binden anderswo benötigte Kräfte.  

 

9. Gottvertrauen macht mühsame Kontrolle und

    Selbstbehauptung überflüssig. 

 

10. Gott liebt uns, jeden einzelnen so wie er ist, und wir

    vertrauen darauf, dass er uns zum Besseren ändert,

    damit unser Leben einfacher wird. Er ist gut und weise

    und dafür lieben wir ihn. Wenn seine unerschütterliche

    Liebe uns erfüllt und sicher macht, müssen wir keine

    Angst mehr haben. Unsere Bindung an ihn macht uns

    frei, unsere Begabungen zu entfalten. Die erleichtern

    unser Denken und Tun.

 

Ja, Gottes Worte und Jesu Beispiel vereinfachen unser

Leben. Sie lösen die verzwickte Komplexität auf, machen

Undurchsichtiges transparent und reduzieren unseren

Kraftaufwand und Sie lehren uns, was wirklich wichtig ist,

damit wir uns nicht mehr im Nebensächlichen verlieren.

Wer Gott findet, findet das Leben!

 

Ich bin froh, dass ich Gottes Lebensregeln

kennenlernen durfte. Sie haben mein Leben

ungemein geordnet und vereinfacht und das,

wünsche ich allen.

 

Ich fasse zusammen:

Wie vereinfacht Gott unser Leben?

Indem wir ihn lieben

und seine wenigen Gebote beherzigen.

 

Lasst uns den Weg der Gerechtigkeit gehen!

 

Amen

 

 

 

Weitere Zitate aus dem Buch der Sprüche:

20,27 Der HERR gab dem Menschen den Verstand,

um seine innersten Gedanken und Gefühle zu

durchleuchten.

 

3,26 Der HERR selbst ist der Grund für deine Zuversicht;

er lässt dich nicht in eine Falle laufen.

 

10,3 Der HERR lässt niemanden Hunger leiden,

der zu ihm gehört. Doch wer von ihm nichts wissen will,

dessen Gier stillt er nicht.

 

11,23 Wer auf Gutes bedacht ist, wird Gutes bekommen;

wer Böses im Sinn hat, den trifft Gottes Zorn!

 

11,5 Wer sich nach Gottes Geboten richtet, dem ebnet

sein Gehorsam den Weg; aber einen Gottlosen bringt

seine Sünde zu Fall.

 

10,24 Wer von Gott nichts wissen will, dem stößt

das zu, was er am meisten fürchtet; wer jedoch

zu Gott gehört, bekommt, was er sich wünscht.

 

13,10 Wer überheblich ist, zettelt Streit an; der Kluge

lässt sich etwas sagen.

 

14,9 Leichtfertige Menschen nehmen ihre Sünde nicht

ernst; wer dagegen aufrichtig ist, findet Gefallen bei Gott.

 

14,16 Der Kluge ist vorsichtig, um Unrecht zu vermeiden;

ein Dummkopf braust schnell auf und fühlt sich auch

noch im Recht.

 

25,26 Ein guter Mensch, der sich von einem Gottlosen

beeinflussen lässt, ist so unbrauchbar wie eine trübe

Quelle oder ein verschmutzter Brunnen.

 

21,4 Wer von Gott nichts wissen will, ist stolz und

überheblich; bei allem, was er tut, lädt er Schuld auf sich.

 

14,19 Der Böse wird sich vor dem Guten beugen, und

der Gottlose muss sich erniedrigen vor dem, der Gott

gehorcht.

 

14,32 Wer sich von Gott lossagt, kommt durch seine

eigene Bosheit um. Wer Gott vertraut, ist selbst im

Tod noch geborgen.

 

22,8 Wer Unrecht sät, wird Unglück ernten; mit der

Unterdrückung seiner Mitmenschen ist es dann vorbei!

 

21,7 Wer Gott missachtet und sich weigert, ihm zu

gehorchen, ruiniert sich selbst durch seine Bosheit

und Gewalt.

 

3,34 Der Fluch des HERRN trifft alle, die ihn missachten;

aber er segnet den, der ihm gehorcht und rechtschaffen

lebt.

 

15,11 Der HERR sieht hinab bis in den Abgrund des

Totenreiches – erst recht durchschaut er, was in den

Herzen der Menschen vorgeht!

 

10,29 Der HERR beschützt alle, die auf dem rechten

Weg bleiben; aber er stürzt den ins Verderben, der

Unrecht tut.

 

16,1-3 Der Mensch denkt über vieles nach und macht

seine Pläne, das letzte Wort aber hat der HERR.

Es geschieht, was der HERR will. Der Mensch hält

sein Handeln für richtig, aber der HERR prüft seine

Beweggründe. Vertraue dem HERRN deine Pläne an,

er wird dir Gelingen schenken.

 

13,13 Wer guten Rat in den Wind schlägt, muss dafür

büßen; wer sich etwas sagen lässt, wird belohnt.

 

18,21 Worte haben Macht: Sie können über Leben

und Tod entscheiden. Wer sich gerne reden hört,

muss mit den Folgen leben.

 

20,9 Wer kann schon behaupten: »Ich bin frei von

jeder Schuld und habe ein reines Gewissen«?

 

8,33-35 Nehmt Belehrung an und weist sie nicht zurück,

dann werdet ihr klug! Glücklich ist, wer auf mich hört

und jeden Tag erwartungsvoll vor meiner Tür steht!

Wer mich findet, der findet das Leben.

 

10,25 Wenn ein Sturm aufzieht, wird der Gottlose mit

fortgerissen; aber wer Gottes Willen tut, der steht auf

festem Fundament.

 

13,20 Wenn du mit vernünftigen Menschen Umgang

pflegst, wirst du selbst vernünftig. Wenn du dich mit

Dummköpfen einlässt, schadest du dir nur.

 

21,30 Die größte Weisheit, die tiefste Einsicht und die

besten Pläne können nicht bestehen, wenn sie gegen

den HERRN gerichtet sind.

 

19,18 Erzieh deine Kinder mit Strenge/Konsequenz,

denn so kannst du Hoffnung für sie haben; lass sie

nicht in ihr Verderben laufen!

 

 

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