Ursprüngliches Vertrauen
Am Anfang steht meist Misstrauen:
Was will der oder die von mir?
Ist der Preis reell oder überhöht?
In welchem Falle werde ich gelockt?
Misstrauen bringt uns nicht weiter.
Es zeigt übersteigerte Vorsicht.
Es enthält unterschwellige Angst.
Es engt stark ein.
Es verhindert besseres Kennenlernen.
Es stößt zurück und verletzt.
Vertrauen dagegen ist offen,
rechnet mit Gutem,
kennt keinen Argwohn,
ermöglicht unvoreingenommenes Begegnen,
liebt offene und ungezwungene Gespräche,
nimmt für wahr,
erkennt an und würdigt.
Im Grunde brauchen wir jemanden,
dem wir uns anvertrauen können
und der immer zu uns steht.
Gerade an Tagen, an denen ich mich
fürchte, vertraue ich auf dich.
