Jesus gleich werden

 

Hallo DU,

 

Menschen brauchen Menschen als Vorbilder, die sie bewundern, inspirieren, nachahmen, an denen sie sich orientieren, denen sie vertrauen, von denen sie gerne lernen und das übernehmen, was zu ihnen passt.

 

Ein gutes Vorbild zeichnet sich bspw. dadurch aus,

 

   dass es konsequent nach moralischen Werten und Prinzipien handelt, auch in schwierigen Situationen,

   dass es sich selbst treu bleibt und sich nicht verstellt, was Vertrauen schafft,

   dass es Verständnis und Mitgefühl für andere zeigt, sie unterstützt und ermutigt,

   dass es durch Begeisterung und Engagement in einem bestimmten Bereich andere dazu motiviert, ebenfalls Großes zu leisten,

   dass es mit Herausforderungen und Rückschlägen souverän umgeht und zeigt, dass man aus schwierigen Phasen gestärkt hervorgehen kann,

   dass es Verantwortung für sein Handeln und seine Entscheidungen übernimmt,

   dass es durch seine Worte, Taten oder Leistungen andere dazu anregt, ihr eigenes Potenzial zu entfalten.

 

Ein gutes Vorbild ist besser, als eine theoretische Lehre. Sich etwas abzuschauen ist leichter, als sich mühevoll etwas zu erarbeiten oder anzueignen. Von einem Vorbild lernt man durch nacheifern und tun. Im Idealfall ist das Vorbild makellos, also rein, ohne Fehl und Tadel, unschuldig und vollkommen. Das kann ein Mensch aber nie sein. Auf Jesus trifft das aber zu. Er ist aus Gott geboren, Gottes Sohn.

 

In 1.Joh 3,5; (NGÜ) heißt es:

„Ihr wisst, dass Jesus in dieser Welt erschienen ist, um die Sünden der Menschen wegzunehmen, und dass er selbst ohne jede Sünde ist.“

 

Sich ihn zum Vorbild zu nehmen, ist daher klug und weise.

 

In Röm 8,29 schreibt Paulus:

Von denen Gott wusste, dass sie einmal zu ihm gehören werden, die hat er nach seinem Willen auch dazu bestimmt, seinem Sohn gleich zu werden.

 

Gott selbst hat also die gläubigen Nachfolger Jesu dazu bestimmt, ihm gleich zu werden!

Das geht umso leichter, je besser wir Jesus kennen, sein Wesen, seinen Charakter, seine Einstellungen, Werte und Verhaltensweisen, seine Liebe, Herkunft und Eigenschaften. Das, wird uns in der Bibel nahegebracht. Wir müssen es nur lesen, glauben, annehmen und uns daran halten.

 

 

Wie ähnlich sind wir Jesus schon?

 

Eine schnelle ehrliche Prüfung für eigene geistliche Reife ermöglicht Gal 5, 22-23:

 

Die Frucht, die der Geist Gottes hervorbringt, besteht in Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Rücksichtnahme und Selbstbeherrschung. Gegen solches Verhalten hat kein Gesetz etwas einzuwenden.

 

Inwieweit sind diese Eigenschaften uns schon in Fleisch und Blut übergegangen?

 

 

Welche Eigenschaften sind besonders wichtig, um Jesus ähnlich zu werden?

 

Eine bessere Kenntnis der Eigenschaften Jesu hilft uns, ihm gleich zu werden. bekannt sind. Im Folgenden nenne ich die 24 Wichtigsten, die mir Nikodemus*, der theologische Chatbot des ERF Bibleserver zusammengestellt hat:

 

1.    Liebe: Jesus liebte bedingungslos, selbst seine Feinde. „Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt, wie ich euch geliebt habe.“ (Johannes 13,34)

2.    Demut: Jesus diente anderen in völliger Selbstlosigkeit. „Denn der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene.“ (Matthäus 20,28)

3.    Barmherzigkeit: Jesus zeigte Mitgefühl für die Schwachen und Ausgegrenzten. „Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.“ (Lukas 6,36)

4.    Geduld: Jesus war geduldig mit den Menschen, auch wenn sie langsam lernten. „Der Herr ist geduldig und von großer Güte.“ (Psalm 103,8)

5.    Vergebungsbereitschaft: Jesus vergab selbst denen, die ihn kreuzigten. „Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun!“ (Lukas 23,34)

6.    Gehorsam: Jesus war dem Willen des Vaters vollkommen gehorsam. „Doch nicht, was ich will, sondern was du willst.“ (Markus 14,36)

7.    Sanftmut: Jesus begegnete den Menschen mit Milde und Freundlichkeit. „Lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig.“ (Matthäus 11,29)

8.    Gerechtigkeit: Jesus lebte ein Leben in völliger Gerechtigkeit. „Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit.“ (Matthäus 5,6)

9.    Treue: Jesus blieb Gott und seiner Mission treu, selbst im Leiden. „Ich habe den guten Kampf gekämpft, den Lauf vollendet, den Glauben gehalten.“ (2. Timotheus 4,7)

10. Friedensstifter: Jesus brachte Frieden und forderte uns auf, dasselbe zu tun. „Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Gottes Kinder heißen.“ (Matthäus 5,9)

11. Glaube: Jesus lebte in vollkommenem Vertrauen auf den Vater. „Habt Glauben an Gott!“ (Markus 11,22)

12. Hoffnung: Jesus strahlte Hoffnung aus, selbst in schwierigen Zeiten. „In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.“ (Johannes 16,33)

13. Dankbarkeit: Jesus dankte dem Vater in allem. „Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast.“ (Johannes 11,41)

14. Freude: Jesus lebte eine tiefe, innere Freude, die er auch uns schenkt. „Dies habe ich zu euch geredet, damit meine Freude in euch bleibe.“ (Johannes 15,11)

15. Reinheit: Jesus lebte ein heiliges und reines Leben. „Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.“ (Matthäus 5,8)

16. Mut: Jesus hatte den Mut, die Wahrheit zu verkünden, auch wenn es gefährlich war. „Fürchte dich nicht, glaube nur!“ (Markus 5,36)

17. Selbstbeherrschung: Jesus blieb in jeder Situation ruhig und beherrscht. „Er tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird.“ (Jesaja 53,7)

18. Dienende Haltung: Jesus stellte die Bedürfnisse anderer über seine eigenen. „Wer unter euch groß sein will, der sei euer Diener.“ (Matthäus 20,26)

19. Weisheit: Jesus handelte immer mit göttlicher Weisheit. „Und Jesus nahm zu an Weisheit, Alter und Gnade bei Gott und den Menschen.“ (Lukas 2,52)

20. Eifer für Gott: Jesus war leidenschaftlich für das Reich Gottes. „Der Eifer um dein Haus hat mich verzehrt.“ (Johannes 2,17)

21. Mitgefühl: Jesus fühlte mit den Menschen und half ihnen in ihrer Not. „Und als er das Volk sah, jammerte ihn desselben; denn sie waren verschmachtet und zerstreut wie die Schafe, die keinen Hirten haben.“ (Matthäus 9,36)

22. Gerechtigkeitssinn: Jesus setzte sich für Wahrheit und Gerechtigkeit ein. „Richtet nicht nach dem Augenschein, sondern richtet gerecht.“ (Johannes 7,24)

23. Verlässlichkeit: Jesus hielt immer, was er versprach. „Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen.“ (Matthäus 24,35)

24. Opferbereitschaft: Jesus gab sein Leben für andere hin. „Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde.“ (Johannes 15,13)

 

Bereits dies Eigenschaften zeigen uns, wie wir in unserem Alltag Jesus ähnlicher werden können. Mögen sie und andere uns ein lebenslanges Ziel sein, bei dem der Heilige Geist uns hilft, sie mehr und mehr zu entwickeln und zu leben.

 

Weitere Eigenschaften Jesu lassen sich im ERF Bibleserver leicht erfragen.

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