Beten und Fasten Teil 3 – Beten und Fasten, hingegebene Heilungskraft
Hallo DU,
die Bibel berichtet an vielen Stellen von der Wirksamkeit von Beten und Fasten und von der göttlichen Kraft, die dabei freigesetzt wird.
Beginnen wir diesen Beitragsteil mit einer biblischen Geschichte. In Mk 6,7-13 (HfA) wird berichtet:
Jesus rief seine zwölf Jünger zu sich und erteilte ihnen den Auftrag, jeweils zu zweit durch das Land zu ziehen. Er gab ihnen die Vollmacht, böse Geister auszutreiben.
Dann befahl er ihnen: »Nehmt nichts mit auf die Reise außer einem Wanderstock! Ihr sollt kein Essen, keine Tasche und kein Geld bei euch haben. Nur Schuhe dürft ihr tragen, aber kein zweites Hemd mitnehmen.«
Weiter sagte er: »Wenn ihr in ein Haus kommt, dann bleibt dort zu Gast, bis ihr weiterzieht. Seid ihr aber irgendwo nicht willkommen und will man eure Botschaft nicht hören, so geht fort und schüttelt den Staub von euren Füßen als Zeichen dafür, dass ihr die Stadt dem Urteil Gottes überlasst.«
Dann zogen die Jünger los und forderten die Menschen auf: »Kehrt um zu Gott!«
Sie befreiten Menschen, die von bösen Geistern beherrscht waren, salbten viele Kranke mit Öl und heilten sie.
Jesus sandte seine Jünger aus und gab ihnen vorher Macht über die unreinen Geister, die Menschen gefangen halten und die Krankheit und Leiden verursachen. Sie sollten predigen, die gute Nachricht von Jesus Christus verkünden und verbreiten, damit die Menschen ihre Sünden erkennen und bereuen, sich von ihnen abwenden und Gott zuwenden. Sie sollen ihre lieblose Herzenshaltung und ihr krankes, ICH-bezogenes Denken und Verhalten ändern, wie es der verlorene Sohn in Lukas 15,11-32 tat. Der erkannte seine Fehler, bereute sie, kehrte demütig zu seinem Vater zurück und bat ihn um Vergebung, die er auch erhielt. Er wurde vom Vater freudig in die Familie aufgenommen.
Nehmt nichts mit auf die Reise außer einem Wanderstock!
Weshalb der Wanderstock? Der war damals ein nützliches Werkzeug. Er war Gehilfe und Unterstützung in unwegsamem Gelände und diente auch zur evtl. Verteidigung gegen wilde Tiere oder Räuber.
Der Wanderstock ist aber auch ein Symbol für Gott, auf den sie sich Jünger Jesu unterwegs stützen können, weil der sie begleitet und vor Unheil bewahrt. Der Wanderstock steht auch noch für Gottvertrauen und ihrer Abhängigkeit von Gott.
Indem Jesus den Jüngern befahl, nur das Nötigste mitzunehmen, lehrte er sie, sich ganz auf Gottes Versorgung zu verlassen. Der gibt ihnen, was sie jeweils brauchen.
Sie sollten bei dieser ersten Aussendung auch als seine Stellvertreter Erfahrung in der Rede- und Heilungspraxis sammeln. Sie sollten hautnah erleben, dass Gott für ihre Bedürfnisse sorgt, während sie für ihn das Evangelium verkünden. Bei dieser Aussendung wurde somit, neben ihrem Glauben und Gottvertrauen, auch ihre ständige Verbindung mit Gott auf die Probe gestellt.
Die Mission der Jünger war zunächst erfolgreich. Sie taten, was Jesus ihnen gezeigt und vorgelebt hatte. Doch in Markus 9,14-29 lesen wir, dass die Jünger bei einem besessenen Jungen den Dämon nicht austreiben konnten. Glücklicherweise kam Jesus dazu und der reagierte zunächst unwirsch:
„Was seid ihr nur für eine ungläubige Generation! Wie lange soll ich noch bei euch sein und euch ertragen? Bringt den Jungen her zu mir!“
Nachdem Jesus den Jungen geheilt hatte, fragten die Jünger ihn warum sie, ihn nicht heilen konnten. Jesus antwortete ihnen: „Diese Art kann durch nichts ausfahren, außer durch Gebet und Fasten.“ (Wahrscheinlich wurde ‚und Fasten‘ später, in Bezug auf andere Bibelstellen, eingefügt.)
Weshalb war Jesus ungehalten? Vielleicht, weil die Jünger dachten, sie könnten aus eigener Kraft Dämonen austreiben und Kranke heilen. Vielleicht hatten sie vergessen, dass es immer Gott ist, der heilt. Vielleicht war ihnen nicht bewusst, dass jedes kraftvolle und wundersame Wirken Gottes durch Gebet und Gottvertrauen freigesetzt wird. Sie vertrauten wohl zu sehr der vermeintlich eigenen Fähigkeit und sollten mit dieser Lektion lernen, dass geistliche Erfolge immer nur durch Gebet und eigene Hingabe an Gott erreicht werden, dass dabei immer Gott und seine Kraft Veränderung bewirken und dass das Gebet, ihr Gebet, Gottes kraftvolles Befreien und Heilen ermöglicht und freisetzt.
Gebet und Fasten werden in der Bibel oft zusammen praktiziert, um Gottes Führung, Fügung und Kraft zu erhalten. Gehen wir dem einmal nach.
Welche Kräfte werden durch Gebet freigesetzt?
Im Gebet suchen treten wir in Gottes heilige und kraftvolle Gegenwart. Jakobus 4,8 sagt: „Naht euch zu Gott, so naht er sich zu euch.“
Im Gebet, in der festen Verbindung mit Gott, gehen Besonnenheit, Kraft und Stärke auf uns über, wirken durch uns hindurch und helfen, schwierige Situationen erfolgreich zu bewältigen. In Epheser 6,18 heißt es: „Betet allezeit mit allem Gebet und Flehen im Geist und wacht dazu mit aller Beharrlichkeit und Flehen für alle Heiligen.“
Im Gebet bekommen wir Anteil an Gottes Führung und Weisheit. Jakobus 1,5 ermutigt uns: „Wenn es aber jemandem unter euch an Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der allen gern und ohne Vorwurf gibt, so wird sie ihm gegeben werden.“
Im Gebet wird unser Herz beruhigt, die Seele wird getröstet und unsere Gedanken werden befriedet und geordnet. Philipper 4,6-7 sagt: „Sorgt euch um nichts, sondern in allem lasst durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden. Und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken in Christus Jesus bewahren.“
Durch Gebet kann Heilung und vergebende Befreiung erfolgen. Jakobus 5,15 sagt: „Und das Gebet des Glaubens wird den Kranken retten, und der Herr wird ihn aufrichten; und wenn er Sünden begangen hat, wird ihm vergeben werden.“
Jedes Gebet kann ermutigen und verändern, Situationen entschärfen und kleine oder große Wunder bewirken. In Markus 11,24 sagt Jesus: „Darum sage ich euch: Alles, was ihr bittet im Gebet, glaubt nur, dass ihr’s empfangt, so wird’s euch zuteilwerden.“
Das Gebet in der Gruppe fördert die Gemeinschaft und Einheit unter den Gläubigen. In Apostelgeschichte 1,14 heißt es: „Diese alle verharrten einmütig im Gebet und Flehen samt den Frauen und Maria, der Mutter Jesu, und seinen Brüdern.“
Auf Gott im Gebet zu hören, sorgt für Schutz und Bewahrung. In Psalm 91,15 sagt Gott: „Er ruft mich an, darum will ich ihn erhören; ich bin bei ihm in der Not, ich will ihn herausreißen und zu Ehren bringen.“
Jedes Gebet kann uns mit Heiligem Geist, mit dem Wesen, den Eigenschaften, der Glaubenstiefe und der Weisheit von Jesu füllen. In Apostelgeschichte 4,31 lesen wir: „Und als sie gebetet hatten, erbebte die Stätte, wo sie versammelt waren; und sie wurden alle vom Heiligen Geist erfüllt und redeten das Wort Gottes mit Freimütigkeit.“
Jedes Gebet ist eine Möglichkeit, Gott zu danken und ihn für sein Geben zu ehren. Das hat Rückwirkung auf uns. Indem wir offen Gottes Wirken an uns und in unserer Umgebung bestätigen und seine Hilfe, Führung und Fügung, seine Güte und sein Geben dankbar benennen, werden wir ermutigt, unsere Verbindung mit ihm wird bestätigt und gefestigt und unser Gottvertrauen und unsere Treue werden weiter vertieft. In Kolosser 4,2 heißt es: „Seid beharrlich im Gebet und wacht darin mit Danksagung.“
Im Gebet finden wir zum Seelenfrieden. In der Verbindung mit ihm werden wir wieder eins und heil. Gottes Vergebung und Versöhnung mit uns ermöglicht das. In 1. Johannes 1,9 steht: „Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.“
Jedes Gebet kann uns wieder aufbauen, ermutigen und bleibende Hoffnung und Geduld schenken. In Römer 12,12 heißt es: „Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet.“
Jedes Gebet kann neue Horizonte, Sichtweisen und Erkenntnisse eröffnen, die uns zu Überwindung, Durchbruch und Siegen in geistlichen Kämpfen verhelfen. In 2. Korinther 10,4-5 steht: „Denn die Waffen unseres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig vor Gott zur Zerstörung von Festungen, indem wir Vernunftschlüsse zerstören und jede Höhe, die sich gegen die Erkenntnis Gottes erhebt, und jeden Gedanken gefangen nehmen zum Gehorsam gegen Christus.“
Jedes an Gott gerichtet Gebet soll mit dem Zusatz: ‚Das erbitten wir im Namen Jesu. Amen.‘ abgeschlossen werden. Jesus ist unser Herr und Fürsprecher vor Gott und er hat die Vollmacht, Gebetserhörung zu bewirken, wenn er in unser Leben einbezogen wird. Außerdem erinnert uns dieser Zusatz an die eigene Hilfsbedürftigkeit und Ohnmacht in schwierigen Situationen. Gleichzeitig auch an die Liebe, Güte, Weisheit und Weitsicht Jesu. In Johannes 14,13-14 sagt Jesus: „Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, damit der Vater verherrlicht werde im Sohn. Was ihr mich bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun.“
Welche Kräfte werden beim Fasten freigesetzt?
Fasten bedeutet, zu verzichten! Das erfordert Selbstdisziplin. Es befreit von Überflüssigem und belastendem Gewohntem. Es ist eine Form von Selbstreinigung. Es befreit von Altlasten. Sind die Schlacken und Gifte entfernt, hat man wieder Kraft, Mut und Zeit für Neues. Die Kraft der Selbstdisziplin wandelt sich beim Fasten in eine segensreiche Kraft des Erneuerns, des Gestaltens, des Heilens und des ‚Sich Weiterentwickelns‘.
Fasten kann Erfrischung und neue Kraft freisetzen. In Jesaja 40,31 heißt es: „Aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.“
Fasten kann körperliche und geistliche Heilung sowie Erneuerung bringen. In Joel 2,12-13 ruft Gott sein Volk auf: „Doch auch jetzt noch, spricht der HERR, kehrt um zu mir von ganzem Herzen mit Fasten, mit Weinen, mit Klagen! Zerreißt eure Herzen und nicht eure Kleider, und kehrt um zu dem HERRN, eurem Gott!“
Fasten lehrt Selbstdisziplin und hilft, die Kontrolle über unsere fleischlichen Begierden zu gewinnen. In 1. Korinther 9,27 sagt Paulus: „Sondern ich bezwinge meinen Leib und zähme ihn, damit ich nicht andern predige und selbst verwerflich werde.“
Fasten fokussiert sich auf das Wesentliche. Es ist praktizierte Selbstbeherrschung und hilft, geistlich klarer zu sehen sowie sensibler für Gottes Wort und Stimme zu werden. In Apostelgeschichte 13,2-3 fasteten und beteten die Jünger, bevor sie Barnabas und Saulus aussandten.
Fasten kann zu Kraft für persönliche Befreiung und geistlichen Durchbruch führen. Jesaja 58,6 sagt: „Ist nicht das ein Fasten, an dem ich Gefallen habe: dass ihr ungerechte Fesseln löst, dass ihr die Knoten des Jochs öffnet, dass ihr die Unterdrückten freilasst und jedes Joch zerbrecht?“
Beten und Fasten stärkt und intensiviert das Gebetsleben sowie die Hingabe an Gott und die Verbindung mit ihm. Es hilft, zielgerichteter zu beten und erfolgreicher zu heilen. In Matthäus 17,20/21a beantwortet Jesus die Frage seiner Jünger, warum sie den Dämon nicht austreiben konnten: „Weil ihr nicht wirklich glaubt!“
Echter Glaube ist ein tiefes Vertrauen und eine feste Überzeugung in Gott und seine Verheißungen. Echter Glaube bedeutet also, auf Gottes Wort zu vertrauen, auch wenn die Umstände schwierig sind oder wir die Erfüllung seiner Verheißungen noch nicht sehen können.
Merkmale echten Glaubens sind bspw. absolutes Gottvertrauen, gehorsames Handeln nach Gottes Willen, Glaubensbeständigkeit auch in Prüfungen und Schwierigkeiten sowie Hoffnung und Zuversicht, dass Gott seine Verheißungen erfüllen wird. Echter Glaube ist also mehr als nur intellektuelles Wissen. Er ist eine lebendige Beziehung zu Gott, die sich in Vertrauen, Gehorsam und Hoffnung zeigt.
Fasten führt in eine körperliche Notsituation und ermöglicht, darin Gottes Führung, Weisheit und Weitung zu suchen, zu erkennen und zu erleben.
Fasten macht sensibel, aufmerksam und achtsam und es erhöht die Sensibilität für die Führung und Erinnerung an Gottes Wort durch den Heiligen Geist. Es schafft eine Atmosphäre, in der wir Gottes Stimme klarer wahrnehmen. Der Glaube wird dabei vertieft und das Gottvertrauen gesteigert. Wir werden beim Fasten zubereitet, auf Gottes Verheißungen zu bauen, ihnen zu vertrauen, sie zu erbitten und sie dankbar anzunehmen.
Fasten kann Visionen auslösen, die tiefere Erkenntnis in Gottes Wesen und Willen vermitteln. In Daniel 10,2-3 fastete Daniel drei Wochen lang, und Gott gab ihm eine Vision und Offenbarung über zukünftige Ereignisse.
Aus dieser beispielhaften Zusammenstellung kann man erkennen, dass Beten und Fasten sich gegenseitig unterstützen und verstärken. Das führt zu der Frage: Weshalb ist das so?
Weshalb ist die Kombination von Beten und Fasten besonders wirkungsvoll?
Beten mit Fasten führt in eine tiefere geistliche Verbindung mit Gott. Es zeigt, dass wir sowohl körperlich als auch geistlich opferbereit sind, um Gott nahe zu sein und an der intensiven Verbindung mit ihm festzuhalten.
In Matthäus 4,1-2 heißt es: „Da wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt, damit er von dem Teufel versucht würde. Und als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn.“
Jesus ging in die Wüste, um sich auf seinen Dienst vorzubereiten. Während dieser Zeit fastete und betete er intensiv. Fasten half ihm, inniger zu beten.
Das Fasten diente dazu, sich auf Gott zu konzentrieren, sich geistlich zu stärken und ihn auf die kommenden Herausforderungen vorzubereiten. Die Zeit in der Wüste war auch eine Prüfung. Er widerstand den Versuchungen des Satans, indem er sich auf die Heilige Schrift berief und Gottes Wort zur Abwehr der Versuchungen benutzte. Das machte ihn stark.
In Daniel 9,3 heißt es: „Und ich wandte mein Angesicht zu Gott dem Herrn, um zu beten und zu flehen mit Fasten und Sack und Asche.“
Beten mit Fasten zeigen verstärkte Demut und bewusste, gewollte Abhängigkeit von Gott. Es ist ein Ausdruck dafür, dass wir eigene Bedürfnisse und Wünsche zurückstellen, um Gottes Willen zu suchen und zu befolgen.
Die Redewendung „Sack und Asche„, soll tiefe Reue und Buße auszudrücken. Sack steht für ein grobes, unbequemes Kleidungsstück, das oft aus Sackleinen gemacht wurde. Es symbolisiert Demut und Selbsterniedrigung. Asche wurde auf den Kopf gestreut oder auf den Körper gerieben, um Trauer und Reue zu zeigen.
Die Kombination von Beten und Fasten erhöht die eigene geistliche Sensibilität und hilft damit, Gottes Stimme klarer wahrzunehmen.
Bei der innigen, stressigen und entbehrungsvollen Kombination von Beten und Fasten lernen wir, Gottes Versorgung und Unterstützung völlig zu vertrauen. Dieses abhängige Vertrauen erzeugt wahren Glauben.
Die schwierige Kombination von Beten mit Fasten in Notsituationen zeigt auch, dass wir für Gottes Eingreifen sogar Selbsterniedrigung, Aufopferung und Demut üben.
Intensives Beten mit Fasten kann der Beginn von geistlicher Erneuerung sein. Es hilft, Sünden zu erkennen, zu benennen und um Vergebung zu bitten. Genau das bereitet unser Herz und unseren Verstand darauf vor, Gottes Gnade und Heilung zu erhalten und willkommen anzunehmen.
Die intensive Kombination von Beten und Fasten kann und wird die eigene geistliche Autorität stärken, also die gottgegebene Befähigung, Kraft und Zuversicht, im Namen Jesu zu handeln und zu sprechen. Das ist nur in dem Bewusstsein möglich, von Jesus bevollmächtigt und eng mit ihm verbunden zu sein.
Intensives Beten und Fasten kann und soll dabei helfen, uns mehr für die Führung und die Kraft des Heiligen Geistes zu öffnen, sie wahrzunehmen, uns davon führen zu lassen und uns daran zu erfreuen.
Die intensive Kombination von Beten und Fasten ist ein mächtiges Werkzeug im geistlichen ‚Kampf‘. Sie hilft, unser EGO zu überwinden, liebgewonnene Verkrustungen aufzuweichen sowie uns hartnäckige und unangenehme Gewohnheiten abzugewöhnen.
Intensives Beten und Fasten ist ein Rückzug in die Stille der Wüste. Sich zu besinnen, kann und soll beispielsweise Licht in verfahrene Beziehungen bringen und Fehlverhalten darin aufdecken. In der frei gewählten Wüsteneinsamkeit wird uns der ‚Wert‘, das Besondere unserer Nächsten und unserer Verbindung mit ihnen bewusst und wir werden bereiter, solche Beziehungen zu klären und zu erhalten, dafür zu beten und Gott um Mithilfe dabei zu bitten. Beim ehrlichen Beten sehen wir uns aus einer anderen Sicht. Wir versetzen auch in die Lage von anderen. Das öffnet neue Horizonte, Einsichten und Möglichkeiten.
Gemeinsames Beten und Fasten kann und soll die Einheit und Gemeinschaft unter den Gläubigen stärken und festigen, die gemeinsame Verantwortung verdeutlichen und gute Entscheidungen ermöglichen.
Intensives Beten und Fasten ist auch einfach eine Möglichkeit und Zeit des Wohlfühlens, der Erfrischung und einer gelassenen geistlichen Runderneuerung in Gottes Liebe und Gegenwart.
Du zeigst mir den Weg zum Leben. Dort, wo du bist, gibt es Freude in Fülle; ungetrübtes Glück hält deine Hand ewig bereit. (Ps 16,11; NGÜ)
Zu dieser Beitragsreihe gehören weiterhin:
Beten und Fasten Teil 1 – Beten, das Gespräch mit Gott
Beten und Fasten Teil 2 – Fasten, eine geistliche Disziplin
(P.S.: Dieser Beitrag ist sehr komplex, deswegen wurden Antworten der künstlichen Intelligenz im ERF Bibleserver teilweise einbezogen.)

