Nachruf

 

Wir treten ein in diese Welt

– mit einem Schrei,

der uns zu Atem,

uns ins Leben bringt.

Doch, wenn wir dann gehen,

ist das Leben vorbei.

Wir gehen still aus dem,

was uns umringt.

 

Es wurd geliebt, gesagt, getan,

was war – zu tun geboten.

Vom eigenen Perspektivplan –

ist nichts mehr auszuloten!

 

Diesem Menschen wird noch gedacht,

bis irgendwann – sein Bild verblasst.

Wir – leben weiter, aufgebracht,

mit neuer Lebenslast,

mit neuer Lebensfreude –

ins Morgen – nach jedem Heute.

 

Nun, machen wir das Beste draus,

für uns und für die Andern.

So schnüren wir die Schuhe neu,

fürs gemeinsame Wandern –

durch die uns gegebene Zeit.

Wer weiß, wie lange noch, wie weit?

 

 

Gott schenkt uns Rettung auf

vielfältige Weise. Der Herr,

ja, er, der Herr hat Auswege

selbst da, wo man dem Tod

preisgegeben ist! (Ps 68,21)

 

 

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