Gebet der Demut und des Vertrauens
Herr, unsere Gedanken sind wie flüchtige Schatten,
unsere Pläne wie Sandburgen am Ufer des Meeres.
Wir streben nach Wissen, doch erkennen wir nur Bruchstücke,
unsere Weisheit ist wie ein Funke im Angesicht Deiner Sonne
und unser Können wie ein Hauch im grenzenlosen All.
Du aber, o Herr, bist unendlich in Deiner Weisheit,
Deine Wege sind höher als unsere Wege,
Deine Gedanken tiefer als unsere Gedanken.
Du siehst am Anfang schon das Ende,
und Deine Liebe umspannt die Ewigkeit.
In unserer Ohnmacht suchen wir Deine Stärke,
in unserer Begrenztheit Deine unendliche Gnade
und in der inneren Leere Deinen Beistand.
Du führst uns auf Wegen, die wir nicht verstehen,
doch Deine Güte und Geduld sind unsere Zuversicht.
Lehre uns, Herr, auf Dich zu vertrauen
und unsere Pläne in Deine Hände zu legen.
Denn Du bist unser Fels und unsere Zuflucht,
unser Halt im endlosen Tosen des Seins.
Deine Liebe ist unser Licht in der Dunkelheit.
Sie schenkt Hoffnung und neuen Mut, zu leben.
Erbarme dich unser.
Amen.

