Mit dem Schicksal hadern?
Ist gerecht, was wir als gerecht empfinden?
Ist Recht, was uns gefällt?
Darf nur geschehen, was uns nützt und hilft?
Müssen wir Geschehnisse und Vorgaben akzeptieren?
Bist du Rechenschaft schuldig?
Wenn Menschen etwas geschieht,
was ihnen nicht gefällt
und was sie nicht wollen,
dann empfinden sie das als ungerecht
und sie suchen einen Schuldigen.
Und wenn sie niemanden finden,
auch, weil sie selbst keine Schuld haben können,
werfen sie Gott vor, ungerecht zu sein
und etwas falsch gemacht zu haben.
Oft genug, gibt es keinen Schuldigen.
Außerdem ist Gott souverän
und er entscheidet in seiner Weisheit.
Diese Weisheit ist viel größer,
als wir sie uns vorstellen können.
Gott Vorwürfe zu machen zeigt,
dass man ihm nicht vertraut und auch,
dass man das eigene Wollen
über seine Weitsicht und Weisheit stellt.
Alles, was uns geschieht, formt uns.
Den Einen mehr als den Anderen.
Jeden in seinen wunden Bereichen.
Oft können wir das nicht erkennen oder verstehen,
doch manchmal sehr klar im Rückblick.
Diese Leute sind ständig unzufrieden und beklagen
voller Selbstmitleid ihr Schicksal. Sie lassen sich von
ihren Begierden antreiben, schwingen einerseits
große Reden und kriechen andererseits vor den Leuten,
wenn sie nur irgendeinen Vorteil davon haben.
(Jud 1,16; HfA)

