Nach einem Seelsorgegespräch

 

Unausgeglichenes Auf und Ab  

 

In mir tobt es! In mir fleht es,

denn ich fühle mich nicht gut.

Angst beherrscht mich! Zweifel treibt mich.

Wohin kann ich mit meiner Wut?

 

Und dann platzt es urgewaltig,

hart, verbittert aus mir heraus.

Leute schützt euch vor meim Ausbruch

aus dem engen Höllenhaus.

 

Nein, ich wollte nicht verletzen,

nicht bedrängen irgendwen.

Jesus, hilf mir, ja, dich mein ich,

mich doch besser zu verstehn!

 

Helfe mir aus meinen Nöten.

Errette mich aus Seelenpein,

dass ich andere kann mögen,

dass mein Herze werde rein.

 

Ausgeglichen kann ich‘s wagen,

deine Liebe weiterzutragen,

andrer Liebe anzunehmen,

selbstbeherrschend, mich zu benehmen,

demütig, mich zu unterstellen,

andre, nicht mehr anzubellen.

 

 

Solange wir mit uns selbst

nicht klarkommen,

kommen wir es auch nicht

mit anderen!

 

 

Ihr seid von Gott auserwählt

und seine geliebten Kinder,

die zu ihm gehören. Darum

soll jetzt herzliches Mitgefühl

euer Leben bestimmen, ebenso

wie Güte, Bescheidenheit,

Nachsicht und Geduld.

(Kol 3,12; HfA)

 

 

Der Geist Gottes bringt in unserem

Leben nur Gutes hervor: Liebe,

Freude und Frieden; Geduld,

Freundlichkeit und Güte; Treue,

Nachsicht und Selbstbeherrschung.

Ist das bei euch so?  

(Gal 5,22-23; HfA)

 

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