Hand, Schmetterling, Wolken, Fliegen, Freiheit, Glaube

 

 

Schwebeschwing statt Schmetterling  

 

Ich schlage vor:

Der Schmetterling,

der ja so gar nicht schmettert,

er heiße nun mal Schwebeling,

weil er so leicht und elegant,

in des Windes Hauch,

gleitend und schwebend,

das Firmament erklettert.

 

Doch:

Noch stört mich

die Endung …‘ling‘,

die abschätzig könnt meinen,

dass dieses himmlisch Flügelding

ich würde fast verneinen.

 

Drum nenn ich’s schließlich:

Schwebeschwing,

weil schwebend es sich schwinget

mit hochgraziöser Leichtigkeit,

wie nach Musik, die leis

vom Himmel klinget.

 

 

Nach Anmut und Schönheit

sehnt sich das Auge.

(Sir 40,22)

 

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