Wünsche

 

Wünsche verwirren,

verstellen den Blick;

Wer wünscht kommt nicht weiter;

Wer anfängt und geht,

nur dem winkt das Glück.

 

Wünsche verwirren,

schüren das Wollen;

Sie nisten sich fest;

führen zum Grollen.

 

Die eig’nen Wünsche,

sie fangen dich ein,

Sie verändern dein Denken

Darum lasse sie sein.

 

Ansprüche steigen,

Vorstellungen auch;

Wer wünscht kommt nicht weiter;

Wer dankbar annimmt,

atmet Lebenshauch.

 

Frieden kann nur finden,

dessen Wünsche schwinden.

Glücklich kann nur sein, –

wer wunschlos bleibt rein.

 

Alles wird gegeben,

von Gott im Leben.

Alles nehm’ ich an,

ohne wenn und dann!

 

Wünsche verwirren,

verstellen den Blick;

Wer wünscht kommt nicht weiter;

Wer anfängt und geht,

nur dem winkt das Glück.

 

 

Es sind die eigenen Wünsche, die

den Menschen ködern und fangen.

Wenn ihnen einer nachgibt, wird

sein Begehren gleichsam schwanger

und gebiert die Sünde. Und wenn

die Sünde sich auswächst, dann

führt sie zum Tod. (Jak 1,14-15)

 

 

 

 

 

 

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